Über Avegant Glyph

Status erschienen
Preis 699 Dollar (nur USA und China)
Die Avegant Glyph ist keine VR-Brille im eigentlichen Sinn, sondern ein Netzhaut-Projektor. Es gibt keinen Screen, auf den du schaust, sondern das Bild wird mithilfe von 2 Millionen Mikrospiegeln direkt in deine Augen projiziert. Dabei wird das Licht bzw. Bild in jedes deiner Augen separat geleitet, so dass dort 3D-Bilder entstehen, ganz wie im „realen“ Leben. Du kannst die Brille auch als einfache Kopfhörer nutzen. Avegant Glyph wurde mittels Crowdfunding finanziert und an die Leute, die die Brille per Crowdfunding unterstützt haben, wird auch zuerst ausgeliefert. Über die Website von Avegant Glyph kannst du die Brille ordern. Die Lieferzeit beträgt zwischen acht und zehn Wochen. Ein Wermutstropfen ist allerdings: Zurzeit lässt sie sich nur in den USA und China bestellen.

Passform und Tragekomfort

Die Avegant Glyph sieht aus wie ein Paar Kopfhörer, und wie Kopfhörer kannst du sie auch aufsetzen, wenn du sie nicht als „Bildgeber“ nutzt. Passform und Tragekomfort ist also in etwa dem von Kopfhörern ähnlich. Um sie dann als VR-Brille zu nutzen, klappst du den Sichtbügel ganz einfach nach vorne.

Gewicht

434 Gramm bringt die Avegant Glyph auf die Waage. Das ist recht viel für eine Brille, die ohne eingebautes Display auskommt – zwar nicht unmäßig, aber auch nicht das „Fliegengewicht“, als das Avegant die VR-Brille auf seiner Webseite anpreist.

Sound der Avegant Glyph

Die VR-Brille ist auch als einfacher Kopfhörer nutzbar, um Musik zu hören. Die Kopfhörer verfügen über aktives und passives Noise Canceling und einen 3,6 mm-Eingang (Stereo plus Mikro). Oder du nutzt Bluetooth, um den Premium Stereo Sound zu genießen, der auf einem Frequenzbereich von 20-20.000 Herz und mit einem dynamischen Dynamic Range von 115 dB in dein Ohr strömt.

Display

Durch die Direktprojektion des Bildes in dein Auge ist die Auflösung super: 1.843.200 Pixel. Pro Auge sind das dann aber doch „nur“ 1.280 x 720 Pixel (WXGA), was aber durch die Art der Brille doch schärfer wirkt als höhere Auflösungen bei anderen VR-Geräten. Das Sichtfeld aber ist wirklich geringer. Es beträgt nur 45 Grad diagonal und lässt eher den Eindruck entstehen, auf eine riesige Leinwand zu schauen als einen 360-Grad-Rumdumblick zu haben. Die Framerate beträgt 60 Frames per Second.

Tracking

Das letzte Modell hatte noch kein Tracking eingebaut; die Version, die im Herbst 2015 auf den Markt kommt, aber doch. So können deine Kopfbewegungen das Bild beeinflussen. Das Tracking erfolgt mittels 6 DOF IMU output. Wenn du willst, kannst du die Entwicklungen live mitverfolgen: Auf der Kickstarter-Seite, über die Avegant 1,5 Millionen Dollar zusammenbrachte, um die Brille zu entwickeln, werden aktuelle Arbeitsschritte gepostet.

Latenz

Die Latenz ist gering – so sagt es Avegant auf seiner Seite. Viel mehr Info dazu findet sich leider nicht, aber das muss es nicht unbedingt, denn die Glyph ist nicht als Brille gedacht, mit der du in Spiele eintrittst. Die Idee der Avegant Glyph ist eher, sich zurückzulehnen und zu genießen: dein ganz persönliches 3D-Kino auf einer gefühlten 10-Meter-Leinwand direkt vor dir.

Bedienung / Controller

Eine eingebaute Bedienung gibt es nicht. Willst du mit der Avegant Glyph Games spielen, brauchst du also wie bisher Gamepad & Co. Zum Videospielen wurde die Aveganzt Glyph auch nicht konzipiert; sie ist eher zum Filme schauen gedacht – und da punktet sie so richtig.

Spiele und Software für die Avegant Glyph

Im Unterschied zu anderen VR-Brillen, die mitunter an einem Mangel an kompatibler Software leiden, musst du bei der Avegant Glyph nicht lange suchen. Die Brille will gar nicht mit den VR-Brillen konkurrieren, die eher fürs Gaming gedacht sind. Avegant Glyph will einfach nur unterhalten: Audio in Premium-Qualität, Filme in 3D. Über HDMI, Micro-USB oder Bluetooth verbindet sich die VR-Brille mit dem Medium, auf dem du deine Videos etc. gespeichert hast.

Mobilität

Mit der Avegant Glyph bist du komplett mobil. Hier heißt es einfach: aufsetzen und los. Wenn du gerade lieber in der „echten“ Welt sein willst, setzt du dir die Brille wie einen Kopfhörer mit dem Bügel nach oben auf und hörst auf Wunsch Audio. Wenn du in visuelle virtuelle Welten abtauchen willst, drehst du den Bügel einfach nach vorne. Die Batterie reicht für 3-4 Stunden Video oder 10-12 Stunden Audio.

Brillennutzer

Deine eigene Brille kannst du unter dem Avegant Glyph nicht tragen. Für Brillennutzer sind jedoch dehnbare Linsen vorhanden, die Sehschwächen von +1 bis -7 Dioptrien ausgleichen.

Einstellung der Sehschärfe

Die Sehschärfe kann individuell nachkorrigiert und der Augenabstand mit Schiebereglern individuell auf 52 bis 75 mm eingestellt werden.

Besonderheiten der Avegant Glyph

Das Audio der Avegant Glymph ist beeindruckend. Hier hast du also gleich zwei Geräte in einem: Kopfhörer, die sich auf den ersten Blick nicht von anderen unterscheiden, und eine riesige Leinwand für das visuelle 3D-Erlebnis.

Videos

Die Avegant Glyph in Aktion:

Die ursprüngliche Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung der Avegant Glyph:

Ausführliche Beschreibung, Test und Interview mit dem Avegant-Entwickler Allen Evans:

Quellen und Social Media

Avegant ist gut auf den Social Media vertreten. Es fällt fast schwer, sich für einen der Kanäle zu entscheiden; immer wieder gibt es neue Infos, Photos, Updates, usw. Auch auf dem hauseigenen Blog findest du immer wieder Neuigkeiten zur VR-Brille. Schau also mal rein in Google+, You-Tube, Facebook und Twitter. Oder lies, was andere über Avegant sagen, auch das ist nicht uninteressant. So wirft z. B. Engadget einen Blick auf die Vergleichbarkeit der Avegant Glyph mit der Oculus Rift, und Golem stellt das finale Design vor.

Fazit zur Avegant Glyph

Diese Brille sieht einfach gut aus – finden wir. Andere finden das nicht, aber wir halten doch daran fest. Hier trägst du keinen klobigen Klotz vorm Gesicht, sondern ein dünnes Gestell. Die Bildqualität ist super; nur am doch geringen Sichtfeld sollte nachgebessert werden. Wenn es dir aber reicht, nicht rundum zu sehen sondern nur eine riesige Leinwand direkt vor dir zu haben, sagen wir: Ausprobieren!

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