castAR

Über castAR

Status Vorbestellungen möglich; Kickstarter-Unterstützer werden bereits beliefert
Verkaufsstart Noch nicht bekanntgegeben
Preis 400 USD Paketpreis
Die Geschichte der castAR liest sich solide: erst die Idee, dann eine Kickstarter-Kampagne, dann die Weiterentwicklung der Brille durch die auf Kickstarter gesicherte Finanzierung. Über eine Million Dollar kam auf Kickstarter zusammen. Die ersten Prototypen machten sich im November 2014 auf den Weg zu den Unterstützern der Kampagne. Das Unternehmen hinter castAR nennt sich Technical Illusions und dahinter wiederum stehen die Entwickler Jeri Ellsworth und Rick Johnson. Seit 2013 bereits arbeiten sie gezielt an der AR-Brille und deren kontinuierlicher Verbesserung. Schon jetzt kannst du die castAR vorbestellen. Zum Preis von 400 USD erhältst du die Brille selbst, eine Projektionsmatte und den Magic Wand Controller. Wann dieses Paket jedoch versendet wird, ist noch nicht bekanntgegeben.

Passform und Tragekomfort der CastAR

Die Brille ist mit um die 100 Gramm (und angestrebten 85 Gramm Endgewicht) sehr leicht, verglichen mit anderen VR-Brillen, die schon mal locker das Vierfache auf die Waage bringen. Du setzt die castAR einfach auf die Nase; Gurte oder Halteriemen gibt es nicht. Das Auf- und Absetzen sowie das Tragen der Brille selbst gestaltet sich also sehr komfortabel.

Display/ Technik

Die castAR projiziert mithilfe zweier Mini-Projektoren, die direkt über den Augen auf der Brille angesetzt sind. Das 720p-Bild fügt sich in deine Umgebung ein und steht in gewohnter Sichtentfernung im Raum. Das ist angenehmer für die Augen als auf ein Display zu schauen, das nur Zentimeter vor deinen Augen angebracht ist, wie es bei Smartphone VR-Brillen oder VR-Brillen mit eigenem, integrierten Display Usus ist. Für die castAR gibt es auch eigens angefertigte Projektionsmatten, die als Spielfeld dienen. Dazu legst du die Matten auf Tisch oder Boden.

Tracking/ Latenz

Das Tracking erfolgt bei der castAR mittels RFID Headtrackern, kleinen und recht preiswerten Chips, die deine Kopfbewegungen aber doch präzise bis auf 0,7 Millimeter Genauigkeit aufzeichnen.

Bedienung / Controller der CastAR

Mit einem Zauberstab, der „Magic Wand“, interagierst du mit den virtuellen Objekten, die sich auf der Projekionsmatte befinden. Du schiebst sie durch den Raum, kannst mit ihnen spielen und vieles mehr. Der Controller ist im momentan vorbestellbaren castAR-Paket inklusive; allein kostet er 65 USD.

Spiele und Software für CastAR

Das castAR SDK ist bereit für die Spielplattform Unity 5. Der ebenso beliebte Unreal Engine 4 soll folgen und es ermöglichen, auch Anwendungen zur Verfügung zu stellen, die auf diesem basieren. Erste Spiele gibt es schon. Ein wichtige Ergänzung der AR-Brille ist die schon erwähnte Projektionsmatte. Auf diese werden virtuelle Welten projiziert, dabei für jeden einzelnen Beteiligten auf ganz eigene Weise. Ein- und dieselbe Matte stellt gleichzeitig mehrere Bilder zur Verfügung. So kannst du zum Beispiel Scrabble spielen, wobei jeder Spieler die Steine mit der Beschriftung zu sich ausgerichtet sieht.

Mobilität

So ganz mobil ist die castAR leider nicht. Die Projektionsmatten lassen sich zwar zusammenrollen, müssen aber doch dahin getragen werden, wo du sie einsetzen willst. Die AR-Brille selbst hat auch noch ein Kabel, über das sie sich mit der nötigen Hardware verbindet, einer kleinen Box. CastAR überlegt natürlich, die Kabel ganz wegzulassen und stellt entsprechende Möglichkeiten öffentlich auf seiner Kickstarter-Seite zur Debatte.

Brillennutzer und CastAR

Du kannst die castAR über deiner eigenen Brille tragen. Brillentragende Tester berichteten, dass das problemlos möglich sei und dem AR-Vergnügen keinen Abbruch tue.

Besonderheiten der CastAR

CastAR hat auch VR-Linsen, genauer gesagt: Ein Clip-On, das du an über der AR-Brille anbringst und sie damit zur VR-Brille umfunktionierst. Wenn du also komplett in neue Welten abtauchen willst, ist dies auch möglich. Hast du nur die AR-Brille auf, siehst du auch weiterhin deine Umgebung, bist also nicht so abgeschottet. Probier beide Versionen aus und schau, was dir mehr liegt. Der Clip-On kostet momentan 85 USD.

Videos

Ein erster Eindruck der Anwendbarkeit der CastAR:

Die zwei Macher hinter der AR-Brille packen aus:

Quellen und Social Media

CastAR selbst hält dich bestens über die Entwicklung der AR-Brille auf dem Laufenden. Werd also Follower auf  Twitter und LinkedIn oder schau dir die vielen Videos auf dem YouTube-Kanal an. Aber auch extern wird über castAR berichtet. So zeigt sich Atari-Gründer Nolan Bushnell in einem Interview mit Venture Beat recht begeistert von der AR-Brille, und auch Road to VR berichtet über castAR.

CastAR: Fazit

AR schon ausgereift, VR zum schnellen Anklippen erhältlich – die castAR sieht ganz gut aus, wenn auch nicht unbedingt modisch. Das Unternehmen hinter der Brille zeigt sich ungewöhnlich transparent und hält die Community via Kickstarter-Updates auf dem Laufenden. Noch gibt es die castAR nur per Vorbestellung. Der Preis ist nicht ganz einfach zu schlucken, lohnt sich aber, wenn castAR an Weiterentwicklung sowie Spiele-Integration so dranbleibt wie bisher.

castAR Erfahrungen

Dein Erfahrungsbericht

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Deine Bewertung:
Bitte zuerst Tipps zu Erfahrungsberichten lesen