Chronos

Über Chronos

Genre Rollenspiel
Kompatible Brillen Oculus Rift
Kompatible Plattformen Windows
Steuerung Controller
Preis K.A.
Im Rollenspiel Chronos terrorisiert ein Drache das ganze Land – als ehrenwerter Held fasst du den Plan, den Drachen zu erlegen. Unglücklicherweise wohnt das Tier aber in einem Labyrinth, und das öffnet nur ein einziges Mal im Jahr seine Pforten. Richtig gehört: Was sich die Architekten dabei gedacht haben, darüber kann die Gemeinde in Chronos lediglich spekulieren. Wann immer du im Labyrinth einem Gegner zum Opfer fällst oder beim Leitersteigen den Halt verlierst, musst du dich ein weiteres Jahr gedulden. Zum Glück dauert das Spieljahr nur wenige Sekunden.

Für Chronos zeigt sich der Entwickler Gunfire Games verantwortlich. Das junge Entwickler-Studio hat sich 2014 gegründet und besteht aus ehemaligen Mitarbeitern von Vigil Games – die haben den apokalyptischen Zelda-Klon Darksiders entwickelt. Anders als Darksiders erscheint Chronos aber exklusiv für eine Plattform, und zwar für die Oculus Rift. Damit sichert sich der Branchen-Primus einen weiteren Exklusiv-Titel, was sich mit Sicherheit auf die Verkaufszahlen auswirkt.

Besonderheiten von Chronos

Tatsächlich bietet Chronos neben dem VR-Feature einige weitere Besonderheiten, die den Spieler vor Herausforderungen stellen. Wann immer du im Labyrinth scheiterst, musst du ein weiteres Jahr darauf warten, dass sich die müden Tore öffnen. In diesem Jahr altert aber auch dein Protagonist. Während du als Jungspund durch die Gänge rennst wie Usain Bolt in Bestform, musst du deine Bewegungen als alter Herr besser vorausplanen. Mit steigendem Alter gewinnst du aber auch an Erfahrung und Kampfkraft, der lahme Opa versteht sich sogar auf Magie.

Auf den ersten Blick wirkt Chronos wie „Die unendliche Geschichte“. Je nachdem, welchen Gang du einschlägst, welche Tür du wählst, ändert sich deine Story und du kannst den Irrwegen andere Geheimnisse entlocken. Auf diese Weise unterscheiden sich die Spielabläufe zweier Spieler stark voneinander – so die Theorie. Ob sich das auch bewahrheitet, zeigt sich, sobald eine Demo bzw. das fertige Spiel vorliegt.

Dann zeigt sich auch, inwieweit die Virtual Reality einen Mehrwert für Chronos bietet. Zwar wirbt Gunfire Games auf der offiziellen Website mit besonderer Immersion – bei Third-Person-Titeln ist das jedoch ein Problem. Dazu kommt der Comic-Look, der es zusätzlich erschwert, dem Spieler eine virtuelle Welt als echt vorzugaukeln. Trotzdem bleiben wir optimistisch. Insbesondere, weil die Immersion nur ein Aspekt von Virtual Reality ist.

Videos zu Chronos

Im Trailer kannst du das Labyrinth von innen bewundern. Auch einige Monster haben im Reveal Trailer ihren Gastauftritt und zeigen, dass im Labyrinth hinter jeder Tür Gefahren lauern. Vorsicht ist also geboten, sobald Chronos in 2016 erscheint:

Fazit: Chronos ist ein langer, langer Zeitvertreib

Nicht jedes Spiel muss die VR-Technologie vollends ausreizen – in erster Linie steht der Spielspaß im Vordergrund. Und Chronos sieht durchaus wie ein unterhaltsamer Zeitvertreib aus. Gerade das Feature mit dem alternden Helden lässt die Quest zur Lebensaufgabe mutieren, und birgt für alle Spieler Gefahr. Schließlich stattet der Tod auch wackeren Helden irgendwann einen Besuch ab. Bis 2016 kann sich der Held noch im Mutterleib des Entwicklers ausruhen – dann erscheint Chronos exklusiv für die Oculus Rift.

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