Über Cmoar

Status In Entwicklung
Verkaufsstart Geplant drittes Quartal 2015
Preis Komplettpaket (2D und 3D) etwa 150 USD
Der komisch anmutende Name dieser VR-Brille macht Sinn, wenn man ihn laut ausspricht: Aus Cmoar wird „see more“, also „sieh mehr“. Hinter dem Unternehmen stehen Damian Boczek als Gründer und Tomasz Bentkowski als Grafikdesigner. Im März 2015 wurde die Cmoar-Kickstarter-Kampagne erfolgreich beendet; jetzt geht es an Entwicklung und Versand der Prototypen. Diese sind kleine Alleskönner: 3D, 2D, VR, AR sollen sie schaffen. Die Brille ist gut durchdacht und hat zudem kleine Extras, sie sich als sehr nützlich erweisen.

Verwendbare Smartphones

Cmoar unterstützt Smartphones von 4 bis 5,7 Zoll Größe, insgesamt über 150 Modelle. Eine genaue Liste findest du auf der Cmoar-Seite. Die Halterung für das Smartphone wurde speziell mit dem iPhone in Gedanken erstellt, aber auch ein generelle Halterung ist erhältlich. Die Ausschnitte an der VR-Brille sind so angelegt, dass du auch bei eingelegtem Phone an zum Beispiel die Lautstärkeregelung herankommst.

Passform und Tragekomfort

Dein Smartphone legst du in die Brille ein statt es einzuklemmen. So sitzt das Smartphone präzise da, wo es soll. Die VR-Brille selbst ist etwas klobig anmutend. Du schnallst sie mit sowohl Längs- als auch Querriemen auf dem Kopf fest. Die Polsterung ist abnehmbar, so dass du sie bei Bedarf austauschen und säubern kannst.

Cmoar: Sound

Die Brille hat einen eigenen Kopfhöreranschluss, ebenso wie USB. So kannst du problemlos auf Peripheriegeräte zugreifen: deine gewohnten Kopfhörer nutzen oder auch Geräte wie LeapMotion.

Cmoar: Display / Linsen

Bei Cmoar suchst du dir die Linsen aus. Die VR-Linsen sorgen für ein breiteres Sichtfeld von bis zu 105 Grad, was allerdings auf Kosten der Bildqualität geht. Die 3D-Cinema Linsen tun das Gegenteil, denn hier zählt vor allem Bildqualität. Das Sichtfeld schrumpft dabei auf 55 Grad. Die verwendeten Linsen haben einen Durchmesser von 48 mm. Du kannst auch ein eigenes, spezielles Cmoar-Display bekommen. Das hat dann eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und kostete 99 USD, wenn du es durch die Kickstarter-Kampagne erwerben wolltest. Auch ein Modell mit 2.560 x 1.440 Pixeln war da erhältlich (149 USD). Wie teuer die Add-on-Displays jetzt werden, steht noch nicht fest, sollen aber um etwa 20-30 % steigen. Oder du nutzt doch ganz einfach das eigene Smartphone und setzt es in die VR-Brille ein.

Cmoar: Tracking / Latenz

Cmoar nutzt eigene Sensoren, um deine Bewegungen aufzunehmen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber VR-Smartphone-Brillen, die auf die Smartphone-Sensoren setzen. Die 9-achsigen Sensoren (Gyroskop, Accelerometer, Magnetometer) der Cmoar befinden sich im vorderen Teil der Brille und verfolgen deine Bewegungen im Raum. Die Latenzzeit dieser Sensoren ist als „sehr gering“ angegeben und so scheint es auch von den Cmoar-Demovideos her – hier spielst du also ohne groß bemerkbare Verzögerung.

Bedienung / Controller

Auch einen eigenen Controller hält Cmoar parat, das Cmoar Gamepad. Mit diesem navigierst du durch Spiele und Einstellungen. An der VR-Brille selbst befinden sich weitere Bedienknöpfe. Zudem gibt es einen USB-und Kopfhörer-Output. Auch ein Kamera-Output fehlt nicht, so dass du in der Augmented Reality gut zurechtkommst.

Spiele und Software

Cmoar punktet nicht nur mit der VR-Brille selbst, sondern auch mit eigenen Spielen und Apps. Die Cmoar VR Cinema App lässt großes Kino zu dir nach Hause kommen. Auch AR kannst du mit Cmoar im Kinoformat erleben. Mit TriDef3D kannst du PC-Spiele konvertieren und dann in 3D auf deinem Smartphone spielen. Eine kleine Übersicht bereits vorhandener Spiele und Apps findest du auf der Cmoar-Seite.

Mobilität

Die Cmoar-Brille ist kabellos. Zur Brille gibt es optional auch einen Ständer dazu, in dem du sie aufbewahren kannst. Ebenso hält Cmoar ein Ladegerät parat, mit dem du die Laufzeit der VR-Brille um einiges verlängern kannst.

Brillennutzer und Cmoar

Deine Brille kannst du bei den Cmoar 3D und 2D Headsets aufbehalten. Sonst stellst du die nötige Sehschärfe durch außen angebrachte Regler ein. Dazu ist die Brille lichtdicht, so dass du ohne Ablenkung durch Streulicht in die virtuelle Welt eintauchen kannst.

Besonderheiten

Das Besondere an der Cmoar sind die vielen Optionen. So kannst du dein eigenes Smartphone nutzen, eine Halterung speziell für iPhones bekommen oder auch das Cmoar Display verwenden. Ebenso gibt es die zahlreichen Möglichkeiten der Verwendung der Brille: Streaming, 2D, 3D, AR und VR. Die Entwickler haben sich wirklich Gedanken gemacht und ein Rundum-Paket geschaffen. Dass dieses Paket auch auf dem besten Weg zur Vollendung ist, zeigen erste Apps, die bereits auf dem Markt sind und auf gute Resonanz stoßen.

Videos zu Cmoar

Quellen und Social Media

Der Cmoar YouTube-Kanal ist fast schon alles, was du brauchst, um informiert zu bleiben. Hier stehen dir zahlreiche Videos zur Verfügung. Aber auch auf Facebook, Twitter und Google+ findest du Posts, die dich auf dem Laufenden halten.

Cmoar: Fazit

Die Cmoar VR-Brille ist ein Rundum-Paket, das sich sehen lassen kann. Die verschiedenen Optionen sind gut durchdacht und auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten. Hier bekommst du also auf Wunsch alles in einem: AR, VR, Home-Cinema, Spiele,… Wir sind gespannt, wie es nach der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne weitergeht. Die bisherigen Prototypen lassen auf das Beste hoffen – bestell am Besten schon mal vor!

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