Cortex

Über Cortex

Status Für Entwickler verfügbar (vorbestellbar)
Verkaufsstart Noch nicht bekanntgegeben
Preis Developer Kit um die 500 US$
Die Cortex-VR Brille stammt aus dem Hause Sulon, einem kanadischen Unternehmen. Sie verspricht viel: nicht nur virtuelle Realität, sondern gleichzeitig Augmented Reality und dadurch den Einbezug der Umgebung, in der du dich gerade befindest, in die Spielewelt. Noch ist die Brille nur für Entwickler erhältlich. Der auf der CES 2015 vorgestellte Prototyp überzeugte Tester jedoch und lässt uns wünschen, dass die Brille auch bald für Endkonsumenten verfügbar ist.

Passform und Tragekomfort

Die Cortex VR-Brille ist auf den ersten Blick größer und unhandlicher als andere VR-Brillen. Setzt du sie jedoch auf, passt sie sehr gut. Die Brille wird mittels Gummiband auf deinem Kopf festgehalten und sitzt dort tadellos.

Gewicht der Cortex

Auf Grund des in die Brille eingebauten Rechners ist sie schwerer als vergleichbare Exemplare. Der Rechner ist in einem kugelförmigen Aufbau enthalten, der sich am oberen Hinterkopf befindet. Das Gewicht der Brille selbst sowie des Rechners balanciert sich so gut aus.

Cortex: Sound

Über eigenen Sound verfügt die Cortex VR-Brille nicht. Sie ist jedoch so konstruiert, dass du problemlos externe Kopfhörer tragen kannst.

Cortex: Display

Über das in der VR-Brille verwendete Display schweigt sich Sulon noch aus. Tester auf der CES 2015 schätzten es auf maximal 720 Pixel Auflösung – also schlechter als z. B. die Oculus Rift. Aber bis zum Start der Brille bleibt ja noch etwas Zeit, und erst mal wird es auch „nur“ das Developer Kit geben. Vielleicht schafft die Cortex damit schon den Sprung in eine Liga mit der Oculus Rift, hoffentlich aber spätestens mit der dann für Endkonsumenten erhältlichen Version.

Cortex: Tracking

Technische Details zu den in die VR-Brille eingebauten Sensoren verrät Sulon ebenso wenig wie Details zum Display. Doch so viel steht fest: Kameras und Sensoren gibt es sowohl vorne an der Brille als auch am auf dem Hinterkopf thronenden Gehäuse, in dem sich auch die Rechenstation der VR-Brille befindet. Dazu scannt ein Sensor ständig deine Umgebung, so dass diese ins Spiel integriert werden kann. Sulon erwartet dabei eine Abtastrate von 20 ms; die Reichweite des Scanners soll 40 Meter betragen.

Zur Latenz liegen auch noch keine endgültigen Angaben vor. Wenn die Latenz aber ebenso auf Vordermann gebracht wird wie Tracking und Display, steht dem Holodeck-Erlebnis kaum noch was im Wege.

Bedienung / Controller

Die Cortex hat einen eigens entwickelten Controller, den Cortex Controller. Das ist kein externer Controller wie etwa ein Gamepad, sondern ein Sensor. Dieser erfasst die Bewegung deiner Hände – und dabei jedes einzelnen Fingers – und übersetzt sie in Gestensteuerung. Die Gestensteuerung scheint jedoch noch etwas ungenau zu sein, wie Tester bei der CES 2015 berichteten. Da muss also noch nachgebessert werden. Die einfache Bewegungssteuerung, d. h. Steuerung des Spiels durch deine Bewegung bzw. Position im Raum, schien da schon ausgereifter und vor allem faszinierender. Denn mit der genauen Erfassung deiner Position im Raum kann der Raum im Spiel aufgegriffen werden und sorgt so für die Verschmelzung von echter und virtueller Welt – Holodeck lässt grüßen!

Spiele und Software

Wie bei vielen VR-Brillen ist auch bei der Cortex noch ein Defizit an Spielen zu vermerken. Das jedoch soll sich ändern. Dadurch, dass die VR-Brille als erstes Entwicklern zur Verfügung steht, hofft Cortex, diese Spiele-Lücke zu füllen bzw. füllen zu lassen – von eben Entwicklern und deren Spiele-Anpassungen. Dass bei der Cortex VR und AR Hand in Hand gehen, ist auf jeden Fall schon mal faszinierend und verspricht richtig tolle Anwendungsmöglichkeiten.

Mobilität

Die Cortex ist komplett kabellos – und damit ist nicht nur gemeint, dass die Brille selbst nicht per Kabel mit Laptop oder PC verbunden ist. Da die Rechenstation schon inklusive ist (auf dem Hinterkopf befestigt), kannst du dich wahrhaft frei im Raum bewegen, auf Wunsch auch draußen im Gelände. Neue Spiele und Anwendungen kannst du per USB auf die Brille übertragen und dann einsetzen.

Brillennutzer und Cortex

Du kannst deine eigene Brille unter der Cortex VR-Brille auflassen, obwohl es doch empfehlenswerter wäre, für die Dauer der Nutzung der Cortex auf Kontaktlinsen umzusteigen, denn die Cortex ist schon ein ziemlich wuchtiges Gerät.

Einstellung der Sehschärfe

Die Cortex hat keine eingebauten Linsen, mit denen du Sehschwächen ausgleichen kannst. Hier behältst du also am besten deine eigenen Kontaktlinsen in den Augen.

Besonderheiten der Cortex

Das Besondere an der Cortex-Brille ist ihre Fähigkeit, Realitäten zu vermischen: VR, AR, Mixed Reality. Das bedeutet, dass du mit ihr gleichzeitig auf mehreren Ebenen aktiv sein kannst. Deine wirkliche Umgebung kann in die Spieleumgebung integriert werden und umgekehrt. So kannst du deinen Spieler-Avatar durch eigene Bewegung steuern oder findest plötzlich Hindernisse vor dir im Spiel, die dir auch in der echten Welt den Weg versperren. Läufst du im Raum auf eine Mauer zu, wird es auch im Spiel eine Mauer o. ä. Gebilde geben. Im Gegensatz zu anderen VR-Brillen nutzt du hier also den Raum wirklich aus und kannst dich überallhin bewegen.

Videos

Hier stellt Balachandreswaran von SulonTech die Cortex-Brille vor:

Einen detaillierten Bericht kannst du hier sehen:

Quellen und Social Media

Gizmag hat die Cortex VR-Brille auf der CES 2015 genauer unter die Lupe genommen. Ebenso hat das Tom’s Guide getan und die Cortex gleich als „Top Heads Display at CES“ gewürdigt. Weiter Infos findest du auch den Sulon-eigenen Seiten: Auf dem YouTube-Kanal gibt es ein paar Videos zur VR-Brille; weit mehr Infos findest du jedoch auf Facebook und Twitter.

Cortex: Fazit

VR mit AR zu vermischen ist eine richtig gute Idee. An der Umsetzung hapert es noch ein bisschen, besonders hinsichtlich Display-Qualität und Gestensteuerung. Seit der Vorstellung des Prototypen ist mittlerweile aber doch schon etwas Zeit vergangen und lässt auf Verbesserung hoffen. Wir denken, die Cortex VR-Brille sollte man unbedingt im Auge behalten!

Cortex Erfahrungen

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