Cyberith Virtualizer

Über Cyberith Virtualizer

Status In Entwicklung
Verkaufsstart Ende 2015
Preis Ab 1.499 Euro
Crowdfunding gibt zahlreichen Herstellern erst die Chance, VR-Controller zu entwickeln. Auch das Wiener Startup Cyberith machte im Sommer 2014 bei Kickstarter auf sich aufmerksam. Das Ziel: eine Omnidirectional Treadmill. Oder weniger Englisch: ein Laufband-Controller, der mehr als eine Laufrichtung kennt. Mit Erfolg konnte der Cyberith Virtualizer breite Unterstützung finden und die magische Zielmarke erreichen. Insgesamt kamen sogar mehr als 360.000 Dollar zusammen.

Wer sich einige Videos auf dem YouTube-Kanal von Cyberith zu Gemüte führt, dem fällt auf, dass das Streben-Konstrukt dem Spieler mehr Möglichkeiten an die Hand gibt als nur die Beine in die Hand zu nehmen. Ducken, springen, im Auto sitzen – das ist mit dem Virtualizer möglich. Um dir einen Überblick über die Hardware zu verschaffen, erklärt der folgende Text die Bedienelemente und zeigt einige Besonderheiten im Vergleich mit der Konkurrenz auf.

Besonderheiten des Cyberith Virtualizer

Weiter unten haben wir ein Video verlinkt, in dem zwei Entwickler GTA V spielen und dabei auch eine Autofahrt unternehmen. Kaum setzen sich die beiden Freizeit-Gangster in ihr Gefährt, nehmen sie auch im Virtualizer Platz. Ausnahmsweise sieht das auch für Zuschauer alles andere als doof aus – und der Immersion hilft das allemal auf die Sprünge.

Apropos Sprünge: Greifst du nach den Sternen, verschiebt sich auch der Ring nach oben. Auch bei plötzlichen Kehrtwenden geht der Virtualizer mit dem Anwender mit. Laufen, Abgrund überwinden, umdrehen, Feind ins Ziel-Visier nehmen und abdrücken – das funktioniert überraschend gut. Nur das Moonwalk-Laufen kann das Spielgefühl noch trüben.

Videos zu Cyberith Virtualizer

Bewaffnet mit der Oculus Rift begeben sich zwei Entwickler von Cyberith in den Virtualizer und spielen eine Runde GTA V. In den wenigen Minuten Ingame-Footage legen sich die Jungs mit der Polizei an und hauen Unschuldigen mit einem Handschuh-Controller ins Polygon-Gesicht:

Auf dem YouTube-Kanal des Herstellers finden sich zahlreiche weitere Videos. Zu empfehlen ist auch folgendes Video, in dem eine junge Frau das Horror-Game Affected spielt. Mit VR-Headset und Laufband-Controller – Respekt vor diesem Mut:

Bedienung

Zwar führen wir den Virtualizer in der Gruppe der Laufband-Controller, an ein Laufband erinnert aber höchstens die Bodenplatte – und das auch nur entfernt. Die Lauffläche ist umgeben von drei metallenen Streben, die zu einem Ring in der Mitte führen. In diesen Ring musst du dich begeben und dich wie ein Bergsteiger in ein Geschirr kleiden, das als Verbindung zwischen Körper und Ring fungiert und dir zusätzlichen Halt gibt.

Das Laufen im Virtualizer von Cyberith ist nämlich durchaus anstrengend. Anstatt zu gehen gleitest du ähnlich wie beim Eislaufen über die Lauffläche. Das könnte durchaus dazu führen, dass du auf die Nase fällst – zum Glück hält dich das Geschirr sicher im Laufkäfig. Wobei Laufkäfig nicht das richtige Wort ist: Tatsächlich kannst du dich im Virtualizer relativ frei bewegen und sogar Sprünge ausführen, die der Controller durch optische Signale erkennt.

Fazit: Cyberith Virtualizer geht Schlittschuhlaufen

Mit dem Virtualizer bietet Cyberith einen der aktuell besten Laufband-Controller an. Auch wenn sich das Laufen unecht anfühlt, hat der Hersteller in Sachen Immersion auf jeden Fall die Nase vorn. Die Wiener zeigen, was technisch möglich ist und hängen die Messlatte ziemlich hoch.

Cyberith Virtualizer Erfahrungen

Dein Erfahrungsbericht

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Deine Bewertung:
Bitte zuerst Tipps zu Erfahrungsberichten lesen