Die VR-News vom Januar 2017

Die VR-News vom Januar 2017

HTC Vive: Vive Tracker und Deluxe Audio Strap

Der Sound gehört mit zur perfekte VR-Erfahrung. Mit den Deluxe Audio Strap bringt HTC jetzt einen neuen Riemen für die VR-Brille heraus. Der Tragegurt lässt die Kopfhörer perfekt an den Kopf anpassen. Außerdem wird noch in diesem Jahr der Vive Tracker erscheinen. Den bringt ihr an beliebige Gegenstände an, die dann getrackt werden können. So lässt er sich etwa am Tennisschläger befestigen. Auf dieser Art wir das VR-Tennis-Spiel mit der HTC Vive wesentlich immersiver.

Oscarnominierung für VR-Film

Der Kurzfilm „Pearl“ ist für den Oscar nominiert. Darin geht es um das Leben von Vater und Tochter, betrachtet aus der Perspektive einer Innenraumkamera im Auto. Trotz relativ schlechter Grafik und sehr sentimentaler und nicht gerade origineller Story, wurde der Film für den Oscar als Bester Animierter Kurzfilm nominiert. Zum Betrachten des Filmchens braucht es übrigens keine VR-Brille, er lässt sich auch im Browser als 360 Grad Video ansehen.

Resident Evil 7: VR-Horror der Extraklasse

Resident Evil 7 ist das erste wirklich Triple-A-Spiel, was auch in VR spielbar ist. Der Capcom-Titel kannh zwar auch normal auf dem Monitor oder TV gezockt werden, doch Kritiker und Spieler sind sich einig, dass es in VR noch mehr Spaß macht. So ist der Gruselfaktor wesentlich höher und die Steuerung sowie das Zielen ist mit der Playstation VR einfach Klasse. Auch kommt es bei den Testen so gut wie nie zu Motionsickness. Das kann als Gesamtfazit aller Gametester gesagt werden, nur die kurze und etwas gradlinige Story wird bemängelt. Ansonsten ein Pflichtkauf für jeden Playstation-VR-Besitzer.

Pimax: Virtual-Reality-Brille mit 8K-Auflösung

Die chinesische Firma Pimax zeigte auf der CES in Las Vegas die gleichnamige VR-Brille. Sie verfügt auf den Papier über beeindruckende Daten. Besonders die Auflösung von 8 K muss hier erwähnt werden. Wie Tester der Brille berichten, sieht man tatsächlich keine Pixel. Allerdings ist das Tracking des Gerätes eher mäßig. Auch können die 60-Hz-LCDs nicht mit OLED-Panels mithalten. Des Weiteren sieht es mit Software schlecht aus. Alles in allem also eher ein Prototyp, denn eine echte Konkurrenz für Oculus Rift und HTC Vive. Bei Gearbest und anderen China-Shops kann die VR-Brille vorbestellt werden.

Project Alloy: Intels Merged Reality Headset erscheint Ende 2017

Bei Merged Reality wird der Anwender nicht völlig aus der realen Welt herausgelöst. Reale Objekte wie Stühle, Wände oder Türen finden sich in der virtuellen Welt wieder. So kann er mit diesen wirklich interagieren. Nun wurde bekannt, wann eines der ersten Headsets, was Merged Reality bietet, erscheinen soll. Intels Project Alloy soll demnach Ende 2016 in den Handel kommen. Wer mehr über Merged-Reality-Brille erfahren will, der kann auf der Intel-Seite nachsehen.

Augmented Reality: Apple arbeitet mit Carl Zeiss zusammen

Auf der CES in Las Vegas hat der Technologie-Experte Robert Scoble mit diversen Mitarbeitern von Carl Zeiss gesprochen. Sie bestätigen ihm, dass Apple zusammen mit Zeiss an einer Mixed- bzw. Augmented-Reality-Brille arbeitet. Die soll sogar noch in diesem Jahr der Öffentlichkeit präsentiert werden. Angeblich soll sich die AR-Brille mit dem iPhone kabellos verbinden und dann Nachrichten und Informationen zur Umgebung auf dem Display einblenden.

Augmented Reality: Mit HoloLamp geht’s auch ohne Brille

Ein Startup aus Frankreich präsentierte auf der CES 2017 die HoloLamp. Im Endeffekt handelt es sich dabei um einen Projektor, der ein dreidimensional wirkendes Bild auf den Schreibtisch wirft. Dazu analysiert er den Blickwinkel des Betrachters und passt dann entsprechend die Verzerrung des Bildes an. Das Video zeigt, wie überzeugend die Darstellung ist. Angeblich soll die HoloLamp 1000 Dollar kosten. Doch vorher müssen die Entwickler noch eine Crowdfunding Kampagne auf die Beine stellen, um die Finanzierung bis zur Fertigstellung des Endprodukts zu sichern.

Die nächsten News auf ARVRZone.com gibt es am 28.02.2017.

(tk)