Edge of Nowhere

Edge of Nowhere

Genre Action-Adventure
Kompatible Brillen Oculus Rift
Kompatible Plattformen Windows
Steuerung Z.B. Xbox-Controller
Preis K.A.
Für das Action-Adventure Edge of Nowhere gilt: Warm einpacken! Entwickler Insomniac Games schickt dich im Exklusiv-Titel für die Oculus Rift in die kalte Antarktis. Dort begibst du dich auf die Suche nach einer verschollenen Expedition. Was als Rettungsmission beginnt, stellt bald schon deinen Geist auf eine harte Probe. Inmitten der Eisberge lauern so manche Geheimnisse, bei denen du dich zurück an ein prasselndes Kaminfeuer wünschst.

Auf der E3 2015 stellte Insomniac Games (Ratchet & Clank) das Arktis-Abenteuer erstmals vor, das exklusiv für die Oculus Rift erscheint. Wie CEO Ted Price in einem Interview verriet, arbeitet das Entwickler-Studio eng mit Oculus zusammen. Insomniac konnte mit Ratchet & Clank bereits einige Erfahrungen mit Exklusiv-Titeln und dem Genre Action-Adventure sammeln – die Spielereihe hat sich fest an Sonys PlayStation gebunden.

Besonderheiten von Edge of Nowhere

Was im ersten Moment irritiert: Edge of Nowhere erscheint als Third-Person-Adventure. Zurecht fürchten manche Spieler, dass das die Immersion trübt. Andere fragen sich, worin der Sinn einer VR-Brille besteht, wenn ich lediglich als Kameramann fungiere. Natürlich wirkt sich die Ansicht negativ auf die Immersion aus, dafür reduziert sich das Phänomen der Motion Sickness, das bei der Ego-Perspektive so manchen Spieler betrifft.

Außerdem liegt ein Irrtum vor: In konventionellen Videospielen begleitest du deine Helden auch häufiger als Beobachter. Mit der VR-Brille übernimmst du aber die Kamera und entscheidest selbst und punktgenau, wohin du blickst. Das stellt die Immersion wieder einigermaßen her. Falls dich bei Edge of Nowhere ein unbestimmtes Etwas verfolgt, kannst du dich bei der Verfolgungsjagd immer umblicken und nach dem Rechten schauen. Laut Entwickler können aufmerksame Augen auch so manches Detail erblicken, das dem Speedrunner verborgen bleibt.

Abgesehen davon, dass du in einem Action-Adventure Laufwege abschreitest oder über Abgründe springst, kommen bei Edge of Nowhere auch Waffen zum Einsatz. Diese baust du dir zusammen – mit allen Ressourcen, die das Antarktis-Setting bereithält. Mit den Waffen erwehrst du dich gegen mysteriöse Wesen, die im Eisberg ihr Unwesen treiben. Ob der Protagonist das Waffengerät selbst zusammenbaut oder Minecraft-Bastler Hand anlegen können, bleibt abzuwarten.

Videos

Bis zum wahrscheinlichen Release im ersten Quartal 2016 ziehen noch einige Tage ins Land. Auch bei Preisfragen hält sich Insomniac bedeckt. Um uns die Wartezeit zu versüßen, hat der Entwickler einen Teaser veröffentlicht, der definitiv Lust auf mehr macht – und damit seine Aufgabe erfüllt:

Fazit: Edge of Nowhere zeigt sich eiskalt

Für manche Genres kommt die VR-Technologie einem Jungbrunnen gleich – das Action-Adventure gehört definitiv dazu. In Edge of Nowhere kannst du das wahrscheinlich erste Abenteuer in der VR erleben. Vor Release schrecken zahlreiche Spieler vor der Third-Person zurück. Insomniac zerstreut die Bedenken mit dem Hinweis, dass die Immersion durch die bedrängende Kulisse erhalten bleibt. Ob Virtual Reality auch mehr kann als Ego-Trips, das wird das nächste Jahr zeigen. Dann erscheint die Oculus Rift. Wahrscheinlich mit Edge of Nowhere als Launch-Titel.

Edge of Nowhere Erfahrungen

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