Über Google Cardboard

Status Für Konsumenten verfügbar
Verkaufsstart Neue Google Cardboard 2.0 seit Mai 2015 verfügbar
Preis Teilweise schon unter 10 Euro verfügbar; im Durchschnitt 15 -30 Euro, je nach Anbieter/ Stil
Diese VR-Smartphone-Brille besteht aus einem Karton, wie der Name schon sagt: aus einem Cardboard. Die ältere Version musste noch recht umständlich gefaltet werden; die neueste Version jedoch ist nach drei einfachen Knicken des Kartons einsatzbereit. Du faltest die Cardboard wie angegeben zusammen, steckst dein Smartphone in den dafür vorgesehenen Platz, installierst ein paar Apps und los geht’s.

Verwendbare Smartphones

Die Google Cardboard kannst du mit Android und iOS verwenden. Die VR-Smartphone-Brille funktioniert mit Smartphones und Tablets bis zu einer Bildschirmdiagonale von sechs Zoll.

Passform und Tragekomfort

Die Google Cardboard ist nicht zum genüsslichen Aufsetzen und stundenlangen Tragen gedacht. Du hältst sie dir einfach ans Gesicht; da festgeschnallt werden kann sie nicht. Wenn du willst, kannst du dir natürlich selbst eine Befestigung basteln. Nur so richtig bequem wird die VR-Smartphone-Brille selbst dann nicht sein, denn sie ist nun mal einfach ein Stück Karton ohne jegliche Polsterung. Zudem rät Google davon ab, die Brille am Kopf zu befestigen, da sich dadurch die Latenzzeit vergrößern würde, siehe unter „Tracking/ Latenz“.

Google Cardboard: Sound

Noch gibt es keinen Sound, der direkt für die Google Cardboard VR-Smartphone-Brille gedacht ist. Seit April 2015 jedoch arbeitet Google Cardboard mit dem Thrive Audio Team der School of Engineering des Trinity Colleges in Dublin zusammen. Das verspricht eine Verbesserung; vielleicht wird es demnächst also auch den passenden Sound zur virtuellen Realität geben.

Google Cardboard: Display

Ebenso wie es zahlreiche Versionen der Google Cardboard gibt und das Design der VR-Smartphone-Brille entsprechend unterschiedlich ausfällt, verhält es sich auch mit den technischen Spezifikationen. Denn diese hängen von deinem Smartphone sowie den Apps, die du nutzt, ab. Je besser das Display deines Phones, um so besser wird sich die virtuelle Welt darstellen. Aber Google Cardboard sorgt immer wieder für neue Überraschungen: Zusammen mit Google Cardboard Jump kannst du jetzt auch Filme in 360 Grad genießen. Diese Filme werden in Kooperation mit GoPro erstellt, das sie aus 16 verschiedenen Kameraperspektiven erstellt. Ansehen kannst du dir diese Filme ganz einfach über YouTube.

Google Cardboard: Tracking / Latenz

Google Cardboard nutzt die Sensoren des Smartphones – Gyroskop, Bewegungs- und Beschleunigungssensoren. Die Latenz der Google Cardboard ist recht groß. Das fällt zum Glück nicht ins Gewicht, da die Brille nicht am Kopf befestigt ist. Wenn sie das wäre, könntest du sie schneller bewegen, da du deinen Hals leichter drehen kannst als deinen ganzen Körper, wie du es tust, wenn du die Brille mit Händen ans Gesicht hältst. Und dann wäre die Verzögerungszeit doch zu hoch für eine VR-Anwendung.

Bedienung / Controller

Einen externen, auf die Google Cardboard zugeschnittenen Controller gibt es nicht. Zur Steuerung von Apps bzw. in Spielen musst du also auf dein Smartphone zurückgreifen bzw. andere Controller nutzen.

Spiele und Software

Hunderte Apps gibt es für die Google Cardboard mittlerweile, und immer mehr kommen hinzu. Schau einfach mal in Google Play – da gibt es alles von Bergtouren und Roller Coaster Rides zu Bildungsprogrammen. Die Apps sind in verschiedene Kategorien vorsortiert, so dass du leicht fündig wirst, wenn du etwas Bestimmtes suchst: Musik und Video, Spiele, Erlebnisse,… Auch deine nächste Reise kannst du dank Google Cardboard schon virtuell planen: Virgin Travel etwa nutzt Cardboard für einen virtuellen Vorgeschmack auf Urlaubsziele.

Mobilität

Die Google Cardboard ist wahrhaft mobil. Nicht nur ist sie kabellos, sondern du kannst sie jederzeit wieder in den Ausgangszustand zurückfalten, so dass du ein kompaktes, flaches Stück Karton in der Hand hast statt eine voll ausgeklappten VR-Smartphone-Brille. So kannst du die Cardboard überall hin mit nehmen, ohne viel Platz im Gepäck opfern zu müssen.

Brillennutzer und Google Cardboard

Die Google Cardboard hältst du dir einfach ans Gesicht, egal, ob du eine Brille trägst oder nicht. Die Sehschärfe ist nicht individuell einstellbar. Dafür ist der Sitz der Brille wahrhaft flexibel, denn es gibt keine vorgegebenen Riemen.

Besonderheiten

Google vergibt das Zertifikat „Works with Google Cardboard“, also ein Zertifikat, das bestätigt, dass Apps mit der VR-Smartphone Brille funktionieren. Als Developer kannst du dich für diese Zertifikat bewerben, und als Nutzer kannst du dir damit sicher sein, dass eine App kompatibel ist.

Videos zu Google Cardboard

Google Cardboard VR-Smartphone-Brillen lassen den Unterricht für Schüler wieder interessant werden:

Die neue Google Cardboard wird hier vorgestellt, komplett mit Aufbau, App-Suche und Anwendung:

Quellen und Social Media

Google Cardboard ist natürlich auf Google+ vertreten – wie könnte es das nicht sein? Dort werden die neuesten Infos rund um die VR-Smartphone-Brille gepostet, ebenso auf Twitter. Auf dem Google Developers Blog kannst du die neuesten Infos und Anwendungsbeispiele selbst nachlesen und findest auch Hilfe als Developer, z. B. Designvorlagen und Cardboard SDKs.

Google Cardboard: Fazit

Leicht zu bauen, überall mit hin zunehmen, hunderte verfügbare Apps – die Google Cardboard macht den Einstieg in die VR-Welt einfach. Was anfangs als Witz gesehen wurde – eine Brille aus Karton – hat sich gemausert. Wir sagen: Probier’s aus, denn auch der Preis kann sich sehen lassen.

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Google Cardboard Erfahrungen

  1. Obwohl ich nur das A5 von Samsung habe, einfach Toll, ist eine echt Geile Sache

  2. Mit Cardboard habe ich die ersten Schritte in die VR-Welt gemacht und ich bin ziemlich beeindruckt. Zuerst dachte ich das Teil sei vielleicht ein Witz, aber nun bin ich sehr dankbar für die neue Erfahrung.

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