Google Daydream: Moto Z wird kompatibel

Google Daydream: Moto Z wird kompatibel

Google Daydream ist bisher nur mit dem sehr teuren Pixel nutzbar. Glücklicherweise spendiert nun Lenovo dem Moto Z ein Update und macht es damit kompatibel zur neuen VR-Plattform.

Keine Frage mit Daydream macht Google viel richtig, um hochwertige VR-Erlebnisse auch mit dem Smartphone zu realisieren. Die Steuerung ist intuitiv und die Latenzzeiten lassen sich mehr als sehen. Aber passende Smartphones waren bisher Mangelware. Nur das teure Pixel konnte genutzt werden. Glücklicherweise hat sich Lenovo dazu entschlossen, seinem Moto Z nun ein Update auf Android Nougat 7.0 zu spendieren. Damit wird das Gerät mit Daydream kompatibel.

Das kann das Moto Z

Das Display des Smartphones löst in QHD auf. Das sind 2560 × 1440 Pixel. Genau der richtige Wert für VR-Erlebnisse ohne Pixelbrei. Das AMOLED Display hat außerdem eine stolze Größe von 5,5 Zoll. Im Inneren werkelt ein Snapdragon 820 mit Adreno 530 GPU. Damit ist der Prozessor etwas langsamer als beim Pixel, aber die Grafikeinheit hat die gleiche Leistung. Die 4 GB Arbeitsspeicher sind großzügig bemessen und sollten im Zusammenspiel mit der Recheneinheit flüssige VR-Erlebnisse erlauben.

So wird das Moto Z zum VR-System

Damit das Moto Z mit Daydream genutzt werden kann, muss zunächst die Daydream View gekauft werden. Eine eigene, kompatible VR-Brille hat Lenovo noch nicht herausgebracht. Andere VR-Brillen, die mit Cardboard funktionieren, laufen hier leider nicht, da die Minifernbedienung für die Steuerung fehlt. Außerdem haben sie auch keinen NFC Chip, der dem Handy sagt, wie der Bildschirm an die Brille angepasst werden muss. Doch die Daydream View kostet nur 69 Euro und sieht wirklich schick aus. Zusammen mit dem Moto Z, was aktuell für 650 Euro erhältlich ist, kommt der Käufer auf 720 Euro. Dafür gibt es nicht einmal das Pixel allein.

Das denken wir von ARVRZone.com

Pixel und Daydream View können der Gear VR mehr als nur das Wasser reichen. Allein die Steuerung ist bei Googles VR-Projekt wesentlich besser gelöst. Ersetzt man nun das Pixel durch das preiswertere Moto Z hält man ein tolles, mobiles VR-System in den Händen.

Bild: motorola

(tk)