HTC Vive plus Zubehör
HTC Vive Innenansicht

Über HTC Vive

Status In Entwicklung
Verkaufsstart vorbestellbar, Auslieferung Mai 2016
Preis 959,69 € (inkl. Versand und Steuern)
Das taiwanische Unternehmen HTC ist bekannt für seine guten Elektroprodukte, seien es Handys, Tablets, Action-Camcorder oder Fitness-Tracker. Auch auf dem Gebiet VR-Brillen ist HTC jetzt kein Fremdname mehr. Im Gegenteil: Die HTC Vive wurde zusammen mit Valve entwickelt, einem Softwareunternehmen, dass besonders für die Spiele-und Softwareplattform Steam bekannt ist. Die HTC Vive vereint also das Wissen zweier Gebiete, Hardware und Software, in Form einer VR-Brille.

Passform und Tragekomfort

Wie alle Head Mounted Displays wird auch die HTC Vive mit Gurten am Kopf befestigt. Die Riemen sind verstellbar und sorgen so für Passgenauigkeit.

Gewicht der HTC Vive

Genaue Gewichtsangaben zur Vive gibt es noch nicht. Tester berichten jedoch, dass die Oculus Rift bequemer sei. Ob das daran liegt, dass deren Gewicht geringer ist oder einfach ihre Trageriemenkonstruktion alles besser austariert, kann nicht gesagt werden.

Sound

Eingebautes Audio bzw. Kopfhörer gibt es bei der HTC Vive nicht. An der Seite der VR-Brille gibt es jedoch einen Anschluss, in den du deine eigene Kopfhörer einstöpseln und Sound über diese genießen kannst.

Display

Die beiden OELD-Displays der HTC Vive kommen auf eine Gesamtauflösung von 2160 × 1200 Pixel, also 1080 × 1200 Pixel pro Auge. Die Refresh Rate liegt bei 90 Hz, was flüssige Bewegungsabläufe erlaubt. Das Sichtfeld misst 110 Grad, die Immersion ist damit nahezu perfekt, da du kaum die Displayränder siehst.

Tracking

Die HTC Vive arbeitet mit Gyrosensor und Accelerometer sowie Laser-Positionstracking. So werden die Bewegungen deines Kopfes präzise bis auf einen Zehntel Grad aufgezeichnet und sorgen so dafür, dass du dich in der virtuellen Welt umschauen kannst. Zwei Basisstationen erlauben es dir, dich mit der Brille im Raum zu bewegen. Wenn du dabei auf einer vorgegebenen Fläche von 15 x 15 Fuß, also etwa 4,50 x 4,50 Meter, bleibst, zeichnen die Sensoren auch diese Bewegung zuverlässig auf und übersetzen sie in die virtuelle Welt. So kannst du in „echt“ und gleichzeitig virtuell herum laufen.

Latenz

Die Latenz der Vive liegt bei unter 20 ms. Damit sollte die Übelkeit, wie man sie von VR-Prototypen kannte, endgültig der Vergangenheit angehören.

HTC Vive: Bedienung / Controller

Auch bei den Controllern haben sich HTC / Valve etwas einfallen lassen. Zur Brille werden zwei Multifunktions-Trackpads geliefert. Jeder wird in einer Hand gehalten und sie werden per Tracking überwacht, so dass sich dort zahlreiche neue Möglichkeiten der Bedienung abzeichnen. Welche genau das sind, hängt natürlich von der laufenden Software ab.
HTC Vive Controller

Spiele und Software

Durch die enge Zusammenarbeit mit Valve sieht es auch hinsichtlich verfügbarer Spiele und Software ganz gut aus. Aus dem Hause Valve kommen u. a. die Spiele Team Fortress, Half Life und Counter Strike. Diese und andere sind bzw. werden über die Valve-Vertriebsplattform Steam verfügbar sein. Dazu ist HTC auch schon weitere Kooperationen eingegangen, z. B. mit HBO, Lionsgate, Google, National Palace Museum, Cloudhead Games, Dovetail Games, Fireproof Games, Owlchemy Labs, Skillman & Hackett, Steel Wool Games, Vertigo Games, Wemo Labs, Bossa Studios UK, Xunee und Unreal. Die Liste lässt auf spannende Anwendungen hoffen.

Mobilität

Wie die Oculus Rift muss auch die HTC Vive an den Computer per Kabel angeschlossen werden. Eine kabellose Lösung ist bei der aktuellen Consumer-Version nicht möglich, aber vielleicht kommt ja die HTC Vive 2 ohne Kabel daher.

Nötige Hardware

Auch für die HTC Vive braucht es einen gut ausgestatteten PC, um in die virtuelle Realität eintauchen zu können.
Folgende Systemvoraussetzungen sollte dein Rechner erfüllen:

  • Betriebssystem: Windows 7 Service Pack 1 oder aktueller
  • Prozessor: Intel i5-4590 oder besser
  • Grafikkarte: NVIDIA Geforce GTX 970 oder AMD 290 oder besser
  • Arbeitsspeicher: 8 GB oder mehr
  • Anschlüsse: HDMI 1.3 Video-Output und Zwei USB 3.0

Brillennutzer

Unter der HTC Vive kannst du deine eigene Brille aufbehalten und so auch die virtuelle Welt in gewohnter Schärfe sehen.

Besonderheiten der HTC Vive

Die VR-Brille ist mit 899 Euro plus Versand und Steuern nicht gerade ein Schnäppchen. Aber immerhin bekommst du bei Bestellung der HTC Vive nicht nur die Brille, sondern auch zwei drahtlose Controller, zwei Basisstationen, Verteiler, Ohrhörer, Vive Zubehör sowie die Software: Job Simulator, Fantastic Contraption und Tilt Brush von Google.

Videos

HTC hat ein Video der VR-Welten, die du mit der HTC Vive besuchen können wirst, veröffentlicht:

Einen Bericht, wie es sich anfühlt, sich in VR zu bewegen, kannst du hier sehen:

Quellen und Social Media

Über die HTC Vive gibt es viel nachzulesen. So hat Giga über die überraschende Bekanntgabe der Zusammenarbeit von Valve und HTC berichtet, und Giga durfte die Brille dann auch ausführlich testen. Auf Facebook gibt es eine Fan-Seite, auf YouTube findest du viele Testberichte, aber auch HTC selbst. Ebenso kannst du HTC auf auf Google+ und Twitter folgen.

Fazit

Die Brille verspricht viel Action – Bewegung im Raum, spezielle VR-Controller – und das verbunden mit bester Technik. Nur ihr Preis ist ziemlich hoch. Jedoch lohnt sich die Investition aufgrund des umfangreichen Zubehörs sowie der Software. Und allein die Aussicht sich im Zimmer bewegen zu können und diese Bewegung wird direkt in die virtuelle Realität übertragen, macht Lust auf die HTC Vive.

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