Infinadeck

Infinadeck

Status In Entwicklung
Verkaufsstart Erhofft für 2016
Preis Um die 5.000 USD
Am Namen dieses Laufbandcontrollers kannst du es schon ablesen: Mit dem Infinadeck läufst du in die Infinität – oder, in anderen Worten: unendlich, und das in jede beliebige Richtung, 360 Grad. Der Infinadeck Laufbandcontroller ist dann auch entsprechend groß – fast vier Quadratmeter Platz nahm der 2014 vorgestellte Prototyp ein. Infinadeck V2 (Version 2) soll schon um 75 % kleiner sein, und der Motor, der es antreibt, um einiges leiser. Momentan schafft der Infinadeck Laufbandcontroller bis zu 8 km/h; spätere Versionen sollen Geschwindigkeiten bis zu 24 km/h zulassen. Hier kannst du also schon ordentlich durch virtuelle Welten jagen – oder auch gemütlich joggen bzw. gemächlich spazieren gehen. Dass sich das wie echt anfühlt, ist ein riesiger Vorteil des Infinadeck, denn bei diesem Controller bewegt sich tatsächlich das Band unter dir (bei anderen Laufbandcontrollern tut es das nicht). Als Resultat hast du nicht nur das Gefühl, durch die Welt zu laufen, die du durch deine VR-Brille siehst, sondern du tust es tatsächlich, physisch. Du setzt einen Fuß vor den anderen, ganz wie im echten Leben, wenn du läufst, während sich das Band unter dir bewegt und dich sicher in der Mitte hält. Ob dieses echte Laufgefühl 5.000 USD wert ist, musst du selbst entscheiden. So viel soll das gute Stück kosten, wenn es dann auf dem Markt erscheint (geplant: 2016). Das ist eine ganze Menge, auch wenn Folgemodelle laut Unternehmensaussage wesentlich billiger sein sollen. So oder so: „Die Realität wird größer“ – diesem Ausspruch des Infinadeck-Entwicklers George Burger bzw. dem Slogan des Laufbandcontrollers können wir nur zustimmen.

Bedienung

Den Infinadeck Controller schließt du per Stromkabel an eine Steckdose an, ganz wie du auch herkömmliche Laufbänder anschließen musst. Mehr Vorbereitung braucht es nicht; du kannst das Laufband sofort betreten und loslegen. Der Infinadeck reagiert auf deine Laufbewegungen, Stopps und Richtungswechsel, muss also – im Gegensatz zu z. B. Hand- und Körpercontrollern – nicht auf die VR-Welt geeicht werden, die du mit dem Laufband im wahrsten Sinne des Wortes betreten willst. Bei den bisher vorgestellten Prototypen hakte es allerdings noch ein bisschen an der Kontrollierbarkeit des Infinadecks. Infinadeck V1 eignete sich zwar bestens, gemächlich in eine Richtung zu laufen, kam aber bei schnellen Stopps und Richtungswechseln nicht so gut hinterher. Praktisch bedeutete das, dass Tester ins Stolpern gerieten oder gar das Gleichgewicht verloren, wenn der Controller unter ihren Füßen weiter bzw. in eine andere Richtung läuft als sie selbst. Aber dieser Punkt soll noch verbessert werden, versprechen die Infinadeck-Entwickler – so sehr verbessert, dass der Laufbandcontroller dann schneller als du selbst reagierst. Dann kommst du auch nicht mehr ins Stolpern, so sehr du dich auf dem Infinadeck auch austoben magst. Joggen, rennen, springen, abrupt anhalten, umdrehen… all das soll problemlos möglich sein. Als zusätzliche Sicherheit ist der Infinadeck Laufbandcontroller von einem Schutzband umgeben, ähnlich den Seilen in einem Boxring, das dich davon abhält, im Eifer des Gefechts aus Versehen vom Band herunterzulaufen.

Besonderheiten von Infinadeck

Die Entwickler des Infinadeck versprechen bis zum Verkaufsstart des Laufbandcontrollers nicht nur Verbesserung der Kontrollierbarkeit des Controllers, sondern fast schon eine Generalüberholung. So soll auch die Möglichkeit hinzukommen, Infinadeck in einer Schräglage zu nutzen und so die Überwindung von Höhenunterschieden, Bergauf- bzw. Bergablaufen zu simulieren. Einige Bewegungssensoren am Infinadeck braucht es dann wohl auch noch, um deine spontanen Sprünge und Drehungenen aufzuzeichnen und die Bewegung des Bandes entsprechend anzupassen. Wann genau der derart überholte Laufbandcontroller für Konsumenten verfügbar ist, darüber spekulieren die Entwickler selbst noch, hofften im aktuellen Newsletter (Juli 2015) aber auf „früh nächstes Jahr“, also Anfang 2016.

Video zu Infinadeck

Fazit zu Infinadeck

Ein Laufbandcontroller, der wirklich ein Laufband ist, sich also unter deinen Füßen bewegt und dich so auch physisch durch virtuelle Welten gehen lässt – prima! Wenn der Infinadeck noch ein bisschen zulegt und dich dann nicht nur spazieren gehen sondern auch rennen, drehen und springen lässt, ohne dass du ins Stolpern gerätst, ist das vielleicht schon die angekündigten 5.000 USD Startpreis wert. Auf jeden Fall eine tolle VR-Erweiterung!

Infinadeck Erfahrungen

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