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Mark V

Über Mark V

Status In Entwicklung
Verkaufsstart Noch nicht bekanntgegeben
Preis Laut GameFace Lab-Gründer Ed Mason ist ein Preis von 350 britischen Pfund angestrebt. Es bleibt zu sehen, ob dieses Ziel eingehalten werden kann
Mark V („V“ wie „5“) kommt aus dem Hause GameFace Lab und ist der Nachfolger der Anfang 2014 vorgestellten Mark IV. Die Mark IV hat schon für Aufsehen gesorgt; im Vergleich zu ihr gibt es aber noch weitere Verbesserungen, allem voran die erhöhte Display-Auflösung. Die VR-Brille ist noch nicht im Verkauf; du kannst dich aber auf der GameFace Lab-Seite in die Email-Liste eintragen und wirst dann einen Monat vor Verkaufsstart informiert und bekommst zudem einen Code, mit dem du in eventuellen Wartelisten nach oben rutscht.

Passform und Tragekomfort

Die Mark V sieht etwas futuristisch aus: weiß und irgendwie klobig. Das tut aber dem Tragekomfort keinen Abbruch. Zudem lässt sich die VR-Brille individuell einstellen und an deinen Kopfumfang anpassen.

Gewicht der Mark V

Zum Thema Gewicht hält sich GameFace Lab in Schweigen. Dass alle nötige Hardware in der Brille selbst untergebracht ist, lässt vermuten, dass die Mark V doch schwerer wiegt als vergleichbare VR-Brillen, die die Hardware ausgelagert haben. Dennoch hat sich niemand bei all den Berichten, die wir gelesen bzw. geschaut haben, über ein zu hohes Gewicht beschwert.

Sound

Für den passenden Sound sorgt die Brille selbst nicht. Sie hat aber einen 3,5 mm-Anschluss, so dass du entsprechende Geräte anschließen kannst, willst du auf Sound nicht verzichten.

Display

Das Sichtfeld beträgt beeindruckende 140 Grad. Die Framerate liegt mit 75 Frames per Second auch ganz gut. So richtig gut aber ist die Auflösung: 2.560 x 1.440 Pixel bekommt die Mark V hin. Das sind 1.280 x 1.440 Pixel per Auge – damit hat sich die Brille an vorderster Stelle positioniert.

Tracking bei der Mark V

Zum Tracking finden sich die gebräuchlichen eingebauten Geräte: Accelerometer, Gyroscope und Magnetometer. Zudem gibt es eine 3D-Weitwinkel-Kamera, die für das Handtracking verantwortlich ist. Die zusätzlich in der Brille eingebauten 9-achsigen Sensoren sorgen für gutes Positionstracking. So werden deine Bewegungen in der virtuellen Welt aufgezeichnet und sofort in eine Anpassung des Bildes, das du siehst, übersetzt.

Latenz

Dass diese Anpassung von Bewegung und Bild möglichst ohne Zeitverzögerung passieren sollte, ist wichtig. Denn tut sie das nicht, kann das Schwindelgefühle und Unwohlsein auslösen, da dein Körper dir etwas anderes über deine momentane Position im Raum berichtet als das Bild vor deinen Augen. Genaue Angaben zu dieser Zeitverzögerung, der Latenz, macht GameFace Lab nicht, sondern sagt nur „ultra-low“, also äußerst niedrig.

Bedienung / Controller

Außen an der Mark V befinden sich Steuerungsknöpfe, mit deren Hilfe du etwa das Menu aufrufen kannst. Das ist sicher gewöhnungsbedürftig. Auch bleibt zu sehen, ob es nicht zu anstrengend wird, die Arme an die Brille hochgehoben halten zu müssen bzw. die Knöpfe überhaupt zu finden. Dich im Spiel bewegen tust du aber nicht mit deren Hilfe, sondern mit einem PS3-Controller, der über Bluetooth verbunden ist.

Spiele und Software für die Mark V

In Interviews schwärmt Ed Mason von GameFace Lab vom Spiel Angry Birds in 3D. Aber auch andere Spiele kannst du mit der VR-Brille nutzen, und davon nicht zu wenige. GameFace Lab-Gründer Ed Mason war vor der Entwicklung der VR-Brille bei 3Dizzy.com aktiv, kennt sich also bestens mit 3D-Spielen, die er aus 2D-Spielen konvertiert hat, aus. Die Mark V basiert auf Android, woher zu erwarten ist, dass sich auch zukünftige kompatible Spiele und Anwendungen um dieses Betriebssystem ranken werden und du nach Android-Apps Ausschau halten solltest.

Mobilität

360 Grad beträgt das gefühlte Sichtfeld. Du kannst dich mit der Brille rundum bewegen, dich nach hinten drehen, wieder zurück nach vorne… Dass deine VR-Brille da dam besten kabellos sein sollte, versteht sich von selbst, und das ist die Mark V, ebenso wie schon ihr Vorgänger Mark IV. Der Rechner ist in die Brille integriert; weitere Geräte lassen sich per Bluetooth oder WiFi verbinden. Aber Kabelanschlüsse für den Fall der Fälle sind auch vorhanden: HDMI, MicroUSB v3.0 sowie ein MicroSD Speicherplatz.

Besonderheiten der Mark V

Bei der Mark V ist wirklich alles inklusive. Du brauchst keine extra Hardware. Für die grafische Superleistung sorgt der Nvidia Tegra X1-Chip, der „wie gleich zwei Xbox 360-Boxen auf einmal an deinen Kopf geklebt ist“, laut GameFace Lab-Seite. Ebenso verspricht die Seite sieben Stunden lang ununterbrochenes Spielen mit der Brille.

Videos

GameFace Lab selbst stellt hauseigene VR-Brillen vor:

Ein Interview mit GameFace Lab-Gründer Ed Mason:

Quellen und Social Media

Auf Facebook gibt es Updates zur Brille sowie zu GameFace Lab. Auch auf Twitter bekommst du diese. Auf Flickr dagegen kannst du dich durch zahlreiche Fotos von Menschen mit der futuristisch anmutenden VR-Brille schon mal auf das Tragen der Mark V einstellen – anscheinend gehört ein gutes Kostüm dazu, passend zum Game, in das du mit der VR-Brille eintauchen willst. Schau auch mal auf YouTube vorbei. Auf Road To VR findest du eine komplexe Darstellung des Vorgängers der Mark V, der Mark IV, und auf RedBull.com findest du einen langen Hintergrundbericht zu GameFace Lab.

Fazit zur Mark V

An der Mark V begeistert besonders die Mobilität – keine Kabel, Unabhängigkeit von Computern bzw. Phones – und natürlich die super Auflösung des Displays. Dass dieses Alles-in-einem-Paket sicherlich seinen Preis haben wird, versteht sich von selbst. Wir hoffen, dass er nicht zu hoch wird, denn die Mark V VR-Brille ist eine eindeutige Empfehlung!

Mark V Erfahrungen

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