Preis Oculus Rift
Oculus Rift
Oculus Rift

Über Oculus Rift

Status Verfügbar
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Preis 699 Euro
Gestartet wurde Oculus Rift, genauer gesagt das Unternehmen Oculus VR, vom Gaming-Enthusiasten Palmer Luckey. Wie viele Gamer wollte er das Empfinden haben, wirklich in den Spielen zu stecken, die er spielte. Das fand er aber nirgends und machte sich so selbst an die Entwicklung einer VR-Brille, ganz im klassischen Stil des amerikanischen Gründergeistes. Natürlich setzte er sich nicht ganz alleine an die Entwicklung einer VR-Brille nach seinem Geschmack, sondern bat dabei um Hilfe. Er startete eine Crowdfunding-Kampagne und brachte in kürzester Zeit statt der angestrebten 250.000 Dollar über zwei Millionen Dollar zusammen. Das alleine sagt es schon: Es bestand sowohl Bedarf für als auch Vertrauen in die Entwicklung der Oculus Rift. Mit weiteren Funding-Bemühungen wurden bisher insgesamt 91 Millionen US-Dollar aufgebracht – eine beachtliche Summe, die in die Entwicklung der VR-Brille gesteckt werden kann.

Entwicklung

Um die 40.000 Exemplare, in Form des Oculus Rift Developer Kit 1 und 2, wurden bisher bereits an Entwickler verkauft, damit diese sie testen sowie Spiele und Anwendungen an die Möglichkeiten der virtuellen Realität anpassen können. Denn das braucht es natürlich auch: möglichst viele Spiele, Programme, Filme usw., mit denen die VR-Brille auch genutzt werden kann. So ist denn die Entwicklung von Anwendungen, besonders im Gaming-Bereich, neben der Entwicklung der Brille selbst, ein Schwerpunkt von Oculus VR. Die vielen Möglichkeiten der Anwendung hat auch Mark Zuckerberg begeistert, den Inhaber von Facebook. Im März 2014 kaufte Facebook Oculus VR auf, wobei Oculus VR weiterhin als eigenständiges Unternehmen fungiert. Bei der Bekanntgabe der Übernahme schwärmte Zuckerberg davon, wie es wäre, virtuell in Klassenzimmern oder beim Arzt zu sitzen, ohne persönlich vor Ort sein zu müssen. Das entspricht ganz der Facebook-Maxime: Menschen zusammenzubringen, die räumlich getrennt sind. Doch auch Einsatzgebiete weit über den Unterhaltungsbereich hinaus zeichnen sich ab, etwa im Bereich Architektur über Bauwesen bis hin zur Medizin.

Passform und Tragekomfort

Doch zurück zur persönlichen Anwendung. Dass der Tragekomfort ein wichtiges Merkmal ist, wenn man die Brille für stundenlange Gaming-Sessions aufhaben will, versteht sich von selbst. Die Brille muss einfach gut sitzen und nicht drücken. Schon die im Herbst 2014 vorgestellten Prototypen erfüllten diese Voraussetzungen. Die jetzige Oculus Rift sieht zwar immer noch wie eine Taucherbrille aus, das muss sie aber auch, denn nur so kommt das erweiterte Sichtfeld zum Tragen. Im Vergleich zu anderen VR-Brillen sowie auch dem vorherigen Prototyp ist die neue Oculus Rift jedoch von der Form her sehr angenehm geworden und auch nicht überdimensioniert. Du setzt die VR-Brille wie eine Baseballkappe auf, ziehst die Halteriemen in eine für dich angenehme Position. Auch den Abstand des Displays zum Gesicht kannst du verstellen.

Gewicht der Oculus Rift

Das Gewicht ist ein weiterer wichtiger Faktor hinsichtlich Komfort. Wie viel Gramm Last verträgt deine Nase auf Dauer? Die Rift wiegt 380 Gramm, ohne Kabel und Zubehör gemessen. Das ist recht viel, vergleicht man es mit einfachen Brillen, sprich: Sehkorrekturbrillen. Diese wiegen weit unter 100 Gramm, also weniger als ein Viertel der Oculus Rift. Allerdings tariert die VR-Brille das Gewicht gut aus, verteilt es mittels der Trageriemen über deinen Kopf.

Sound

Schon in den Prototypen der Oculus Rift gab es integrierte Kopfhörer, um im Punkt Klang nicht hinter der 3D-Sicht zurückzubleiben. Diese Kopfhörer waren optional, so dass du auch eigene Kopfhörer nutzen konntest. Entscheidest du dich für das von Oculus bereitgestellte Audio-Equipment, entscheidest du dich dafür für HRTF-Audio, Head Related Transfer Function. In Analogie zum Visuellen wird durch HRTF dafür gesorgt, dass Gehörtes wie von einem bestimmten Punkt im Raum ausgehend wahrgenommen wird. Geräusche treffen scheinbar aus allen Richtungen auf dein Ohr, so dass du auch hier den Eindruck hast, mitten im Geschehen zu sein statt nur von außen zu schauen bzw. zu hören.

Display der Oculus Rift

Das Sichtfeld der Oculus Rift umfasst diagonal 110 Grad. Dadurch hast du nicht das Gefühl, einen Bildschirm zu betrachten, dessen Ränder klar sichtbar sind, sondern du tauchst in eine nahezu randlose virtuelle Welt ein – eine gefühlte 360°-Rundumsicht. Das Display der Consumer Version misst 5,7 Zoll und kommt auf eine Auflösung von 2.160 x 1.200 Pixel. Als Displaytechnik wird auf AMOLED gesetzt, was für besonders satte Farben sorgt. Die Refresh Rate des Bildschirms liegt bei 90 Hz liegt.

Tracking

Eine 360-Grad-Sicht bedeutet, dass du auch nach hinten blicken sowie Kopf und Körper vollständig drehen kannst, ohne dabei aus der virtuellen Welt „auszusteigen“. Möglich machen das Tracking-Punkte und Infrarot-LEDs, deren Bewegungen von der Kamera erfasst und ausgewertet werden. Bei der VR-Brille gibt es auch am Hinterkopf Tracking-Punkte, eingebaut in die dortige Befestigung. Eine stabähnlicher Tracking-Verfolger gehört ebenso zum Tracking-System. Du stellst ihn in deiner Nähe im Raum auf, von wo er dann deine Bewegungen verfolgt. So kannst du dich in der virtuellen Welt bewegen. Eine 1.000-Herz-Update-Rate sorgt für schnelle Übersetzung und Anpassung der virtuellen Welt an das, was du tust, unterstützt durch Gyroskop, Accelerometer und Magnetometer.

Latenz bei der Oculus Rift

Die Oculus Rift hat einen eingebauten Latenz-Tester. So kann die Latenz, also die Verzögerungszeit zwischen einem Ereignis und der darauf folgenden Reaktion, in Echtzeit gemessen und so möglichst gering gehalten werden. Denn je geringer die Latenz ist, um so besser ist die virtuelle Erfahrung. Ideal wäre, wenn sich das dir vorgespielte Bild in genau dem Moment anpasst, in dem du dich darin bewegst. Die Oculus Rift kommt dieser Echtzeit mit unter 20 ms Latenz ziemlich nahe. Dementsprechend sagt der Oculus VR-Gründer, Palmer Luckey, in einem Interview auch, dass er denkt, das Latenz-Problem im Wesentlichen gelöst zu haben. Es werde gar kein Problem mehr sein, denn die Latenzzeit verringere sich immer weiter, bis hin zum nicht mehr Fühlbaren.

Oculus Rift: Bedienung / Controller

Neben der Oculus Rift VR-Brille brauchst du natürlich noch die entsprechende Hardware, um diese auch nutzen zu können. Laut neuesten Berichten, u. a. auf HardcoreGamer, kommt die VR-Brille im Set mit einem kabellosen Xbox-One-Controller. So kannst du ohne Umweg über PC losspielen. Ebenso hat Microsoft angekündigt, sein neuestes Betriebssystem Windows 10 mit einer Treiber-Unterstützung speziell für die Nutzung mit der VR-Bille anzupassen. Über die Grafikschnittstelle DirectX 12 kannst du dann via PC loslegen. Im Paket mit der VR-Brille erhältst du eine Control Box, die du mittels HDMI oder VDI an deine Grafikkarte anschließt. Die Stromversorgung der Control Box ist separat und erfolgt via Steckdose. Hast du die VR-Brille dann auf dem Kopf, werden deine Bewegungen an die Control-Box übermittelt. Bewegst du dich einfach nur durch einen virtuellen Raum, ist eine Bedienung in dem Sinne nicht notwendig. Bei Spielen jedoch sieht das schon anders aus; schließlich willst du da mit der virtuelle Welt interagieren. Wie gewohnt stehen dir dazu Gamepad bzw. Maus und Tastatur zur Verfügung. Du agierst also mittels herkömmlicher Technik, um dich im Spiel zum Beispiel fortzubewegen, zu schießen etc. Alternativ kannst du aber auch den Oculus Touch Controller nutzen, zwei kabellose Bedienelemente, die du in den Händen hältst. Außer für Bewegungssteuerung kannst du diesen auch Gamepad-ähnlich verwenden; Köpfe, Sticks und Tasten für Zeige- und Mittelfinger sind vorhanden. Egal, ob traditionelles Gamepad oder Oculus Touch Controller – damit du das Gamepad siehst, kannst du unter dem unteren Rand der VR-Brille hinaus in die „echte“ Welt schauen – oder hoffen, dass das Gerücht sich bewahrheitet, dass die neue Oculus Rift auch eine Extra-Kamera haben soll, mit der du beliebig zur Sicht der Außenumgebung wechseln kannst.

Spiele, Software, Filme

Oculus Rift hat von Anfang an die parallele Entwicklung von Spielen im Auge behalten, damit es möglichst viele Games gibt, mit denen du die VR-Brille auch nutzen kannst. Das Unternehmen stellte quelloffene Software Development Kits zur Verfügung, so dass Entwickler Spiele anpassen oder gar eigens für die Oculus Rift herstellen konnten. Momentan unterstützt Oculus VR gezielt die Spielengines Unity Pro ab Version 4 und Unreal Engine 3. Einige bereits an die VR-Brille angepasste Spiele sind Doom 3, Space War, Surge, Team Fortress, Motorbikes, Half Life 2, Titans of Space… Über 200 Spiele und 3D-Filme insgesamt stehen momentan zur Verfügung. Auf der Oculus VR-Seite findest du unter „Share“ eine Aufzählung davon. Neben Spielen macht sich Oculus VR auch für 3D-Filme stark und hat dementsprechend das Oculus Story Studio ins Leben gerufen. Um all dies auf einen Blick verfügbar zu haben, hat sich Oculus „Oculus Home“ einfallen lassen, eine Art Bibliothek, mit der du schnellen Zugriff auf alle Apps, Spiele, Social Media etc. hast, die du mit der VR-Brille nutzen willst.

Nötige Hardware

Um die Oculus Rift auf PC zu nutzen, sollte dieser mit folgenden Komponenten ausgerüstet sein:
  • Prozessor: Intel i5-4590 oder besser
  • Arbeitsspeicher: 8 Gigabyte RAM
  • Grafikkarte: Nvidia GTX 970/AMD 290 oder besser
  • Anschlüsse: HDMI 1.3 Direct Output mit 297-Megahertz-Taktung, 3x USB 3.0 ports plus 1x USB 2.0 port

Als Betriebssystem empfiehlt sich Windows 7 SP1 oder neuer. Oculus VR konzentriert sich momentan auf die Optimierung der Brille für Windows-Plattform. Mac- und Linux-Nutzer haben hier also vorerst das Nachsehen.

Mobilität der Oculus Rift

Die bisherigen Oculus Rift-Modelle waren über ein Kabel mit der nötigen Hardware verbunden. Dieses Kabel hatte eine Länge von drei Metern. Das gab etwas Bewegungsfreiheit, aber keine riesige. Zum einfachen Spielen reichte das jedoch, ebenso zum leichten Bewegen und Drehen im Raum, für das die Oculus Rift prädestiniert ist. Besonders bei den aktuell verfügbaren Demos kannst du das ausprobieren, in Räume „hineingehen“, dich dort umsehen usw. Im wahren Leben wirst du also nicht sehr mobil sein, aber in der virtuellen Welt kannst du dich, dank der ausgefeilten Technik, frei bewegen.

Brillennutzer

Bei der Oculus Rift wurde auch an Brillenträger gedacht. Wenn du eine Sehkorrekturbrille hast, kannst du sie unter der VR-Brille aufbehalten, wenn deine eigene Brille nicht gerade ein sehr klobiges Exemplar ist. Du justiert dann das Display der Oculus Rift entsprechend, schiebst es weiter weg von dir, so dass es nicht eng wird. Der VR-Brille liegen aber auch Linsensätze bei, die du alternativ zu deiner Brille nutzen kannst. So ist dafür gesorgt, dass die virtuelle Welt, die du siehst, auch wirklich scharf ist. Versuche es am besten auf beide Arten: mit deiner Brille unter der Oculus Rift sowie mit den Linsen und entscheide dich dann, welche die für dich passende ist.

Einstellung der Sehschärfe

Die Linsen, die der Oculus Rift beiliegen, werden in drei Versionen geliefert: für schwach Kurzsichtige sowie für stärker Kurzsichtige (bis etwa -5 Dioptrien) und für Weitsichtige (bis etwa bis +2 Dioptrien). Du kannst diese Linsen nutzen, wenn deine eigene Brille unter der Oculus Rift dir doch zu unbequem werden sollte. In allen Tests, die wir gelesen bzw. angesehen haben, war von Unbequemlichkeit jedoch nie die Rede.

Besonderheiten der Oculus Rift

Die neue Oculus Rift hat gerüchteweise eine Kamera eingebaut, die dafür sorgt, dass du die Außenwelt sehen kannst, ohne die VR-Brille abzusetzen. Das ist ein schönes Extra, denn so kannst du hoffentlich einfach von Außen- auf Innenblick wechseln, vom Blick auf Gamepad, PC, etc. zurück in die virtuelle Welt. Doch wie auch die anderen Gerüchte hinsichtlich genauer technischer Angaben ist dieses noch nicht offiziell bestätigt. Es bleibt also spannend!

Videos

Welche Top 10-Einsatzmöglichkeiten sich mit der Oculus Rift eröffnen, sagt dir dieses Video, leider jedoch nur auf Englisch. Witzig ist es trotzdem:

Ein Trailer von Oculus Rift selbst:

Das Development Kit 2 wird hier kurz, aber auf Deutsch, vorgestellt:

Quellen und Social Media

Oculus Rift ist bestens in den Social Media vertreten, leider jedoch nur auf Englisch. Auf dem YouTube-Kanal findest du umfangreiche Videos zur VR-Brille, die dessen Aspekte von allen Seiten beleuchten, sei es hinsichtlich Audio, Film oder Spiele. Auch ein Blick hinter die Kulissen fehlt dort nicht sowie ausführliche Interviews und Talks der Entwickler. Auf Facebook kannst du dir Demos virtueller Welten anschauen. Ebenso werden hier Neuigkeiten rund um die VR-Brille gepostet. Ähnlich geht es auf Twitter und Google+ zu. Auf LinkedIn gibt es nicht so viele aktuelle Informationen, aber doch ein Porträt der Unternehmensgründer. Außerhalb der Oculus VR-eigenen Kanäle findest du auch zahlreiche Posts und Beiträge rund um die VR-Brille. Einen guten Überblick über die bisherigen Prototypen und Developer Kits gibt es zum Beispiel auf dem Bloculus-Blog. Den Oculus Rift Prototyp Crescent Bay, untersuchte Golem genauer. Und auch ganz außerhalb der Gamer-Welt sorgt die Oculus Rift für Schlagzeilen, und das schon so früh wie 2013, zum Beispiel hier beim Spiegel-Magazin. Über die neuesten Ankündigen zum Launch der Oculus Rift 2016 berichteten u. a. HardcoreGamer und PC Hardware Games.

Fazit: Oculus Rift

Die Oculus Rift ist technisch eine der besten momentan existierenden VR-Brillen. Mit 699 Dollar plus Versand, Steuern, Zoll ist sie nicht gerade billig, aber immer noch preiswerter als der Konkurrent HTC Vive. Zur Brille bekommst du außerdem ein Headset, einen externen VR-Sensor, Fernbedienung, Kabel, Xbox Controller sowie die Spiele EVE: Valkyrie & Lucky’s Tale. Dank der riesigen Unterstützer-Community kann die VR-Brille auch mit vielen Anwendungen punkten. Auf die meisten kannst du in der schön geordneten Oculus Home Bibliothek zugreifen.

Mit der Oculs Rift bekommst du das Rundum-Programm an virtueller Realität – wir sagen: Kaufen! Ausprobieren!

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Oculus Rift Erfahrungen

  1. Das DK2 habe ich nach vielem herumfummeln sauber starten können. Sehr, sehr, sehr geil muss ich sagen. VR wird meiner Ansicht nach vieles verändern.

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