ODG R-7

Über ODG R-7

Status In Entwicklung
Verkaufsstart Produktionsstart im dritten Quartal 2015, Verkaufsstart dementsprechend etwas später
Preis Steht noch nicht fest
ODG, das Unternehmen hinter der ODG R-7, steht für Osterhout Design Group, eine in den USA ansässige Firma. ODG ist eher für Augmented Reality bekannt, hat mit der ODG R-7 jedoch eine Brille in Angriff genommen, die auch 3D-fähig ist. Hier bekommst du beides in einem: VR und AR. Die Produktion der ODG R-7 soll im dritten Quartal 2015 anlaufen, ab dann ist die Brille auch für Entwickler erhältlich. Du kannst dich auf der ODG-Webseite als Käufer bewerben und erhältst die Brille dann voraussichtlich Ende 2015.

Passform und Tragekomfort der ODG R-7

Vom Äußeren her ist die ODG R-7 eher wie eine normale Brille statt einer Ski- oder Taucherbrille wie andere VR-Modelle. Dementsprechend leicht ist sie auf- und abzusetzen; es gibt keine Riemen, die justiert werden müssen. Nur heiß kann es werden: Auf dem breiten Bügel über der Nase befindet sich Teil der eingebauten Technik, die dann doch etwas Hitze verströmt.

Gewicht

Den richtigen Sitz der Brille stellst du mit gepolsterten Nasenpads ein. Die ODG R-7 ist im Vergleich zu Head Mounted Display-Brillen um einiges leichter. Um die 160 Gramm bringt die OSD R-7 auf die Waage. Dennoch fühlt sie sich etwas kopflastig an, so als ob die Brille leicht nach vorne abkippen würde, was sie aber zum Glück nicht tut.

Sound

An der Seite der Brille befinden sich magnetische Stereo-Ports mit Kopfhörerstöpseln, die du benutzen kannst.

Display

Das Sichtfeld der Brille ist im Format 16:9 gehalten, gleicht also eher einem Bildschirm (mit dementsprechend deutlichen Rändern) als einer Rundumsicht. Die Brille hat ein duales stereoskopisches Display, das halb-durchsichtig ist, so dass du die ODG R-7 auch als AR-Brille verwenden kannst. Die Auflösung pro Auge beträgt 1.280 x 720 Pixel. Die Framerate ist mit 100 Frames pro Sekunde wunderbar hoch.

Tracking

Neben Gyroscope, Accelerator und Magnetometer beherbergt die ODG R-7 auch Druck- und Feuchtigkeitssensoren. Für Bewegungs- und Positionstracking ist also gut gesorgt. Dazu kommt eine mittig eingebaute Autofokus-Kamera.

Latenz

Zum Thema Latenz gibt es keine Berichte bzw. Aussagen vom Hersteller. Da die ODG R-7 jedoch weniger für intensives Spielen gedacht ist, fällt Latenz weniger ins Gewicht. Dennoch: Weniger ist mehr, und wir hoffen in der endgültigen R-7 auf eine so geringe Verzögerungszeit wie nur möglich.

Bedienung / Controller für ODG R-7

Eine erste Bedienung erfolgt über in die Bügel eingebaute Tasten. Teils sind sie unter dem Bügel, so dass du die Brille abnehmen musst, um sie z. B. an- oder auszuschalten oder die Art des Betriebes zu wechseln. Dafür aber hat die Brille ein eingebautes Mikrophon, so dass du sie auch über Sprachbefehle steuern kannst. Für Spiele usw. bist du aber doch auf Tastatur, Pad & Co angewiesen.

Spiele und Software

Über 140 Patente sind gerade auf dem Prüfstand für die Verwendung mit ODG-Brillen. Dabei geht es sowohl um reine Unterhaltung als auch Anwendungen bis in den Weltraum hinein, wobei der Schwerpunkt auf einer Nutzung der Brille in der Wissenschaft liegt. Aber gerade das wohl macht sie auch für Endkonsumenten so faszinierend.

Mobilität der ODG R-7

Die ODG R-7 ist eine kabellose Brille. Alle nötige Technik ist in die VR-Brille integriert, so dass du hier komplette Bewegungsfreiheit hast.

Brillennutzer und ODG R-7

Deine eigene Brille unter der ODG R-7 zu tragen, geht nicht. So groß ist diese VR-Brille leider nicht, dass sie ein zweites Gestell unter sich beherbergen könnte.

Besonderheiten der ODG R-7

Was die ODG R-7 auszeichnet, ist ihre Vielfältigkeit. Du kannst sie sowohl als AR- als auch als VR-Brille nutzen. Und natürlich gilt es, den eingebauten Prozessor zu erwähnen, ein auf Android basiertes Betriebssystem, den Qualcomm Snapdragon 805 Processor (2.6 GHz CPU). Die Brille hat also durchaus die Leistungsfähigkeit eines Tablets – und das schon eingebaut und nicht extern wie bei anderen VR-Brillen.

Videos

Hier stellt ODG selbst die R-7 vor:

Und hier kannst du schauen, wie der Qualcomm Prozessor sich mit VR-Brillen verbindet:

Zu guter Letzt ein Bericht, in dem die ODG R-7 von Nutzern vorgestellt wird:

Quellen und Social Media

Auf Twitter dreht sich momentan fast alles um die ODG R-7, auch wenn der Kanal der allgemeine ODG-Kanal ist. Ebenso verhält es sich bei YouTube. Auch auf LinkedIn ist das Unternehmen ODG vertreten. Berichte über die Brille gibt es vorerst hauptsächlich auf Englisch, unter anderem bei Gadgetify und Android Community.

ODG R-7: Fazit

Die ODG R-7 scheint alles an Bord zu haben: VR, AR, eingebauter Prozessor, Auflademöglichkeit,… Für Spiele ist sie nur bedingt geeignet, aber als ein tolles Rundum-Gerät, um dich in die virtuelle Welt und AR gleichzeitig zu entführen, ist sie top. Wir sagen: Testen!

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