Omnifinity Omnideck

Omnifinity Omnideck

Status Für Konsumenten verfügbar
Verkaufsstart Anfertigung jeweils nach speziellen Wünschen
Preis Ab 55.000 Euro
Für den Hausgebrauch geeignet scheint das Omnifinity Omnideck auf den ersten Blick nicht, denn so richtig klein ist der Laufbandcontroller nun nicht gerade. Er misst etwa sechs Meter im Durchmesser, zusammengesetzt aus sechzehn Laufbandplatten, die dich in alle Richtungen bewegen lassen, egal, ob stehend, rennend, schleichend oder kriechend. Hinter dem Laufbandcontroller steht MSE Omnifinity AB, ein in Schweden ansässiges Unternehmen, das sich besonders auf Anwendungen für das Militär konzentriert. Der Omnifinity Omnideck wurde 2011 auch aus diesem Hintergrund heraus entwickelt. Der Laufbandcontroller sollte Umgebungen so wahrheitsgetreu wie möglich nachbilden und es Nutzern ermöglichen, sich darin zu bewegen, ebenfalls so realistisch wie möglich, inklusive z. B. robben, was bei kleineren Laufbandcontrollern nicht möglich ist. Die veröffentlichten Demo-Videos zeigen das ganz gut, meist anhand simulierter militärischer Einsätze, denn darauf liegt wie gesagt der Fokus des Omnifinity Omnideck Laufbandcontrollers. Aber auch für den Bereich Medizin und Forschung ist Omnifinity Omnideck interessant – und natürlich für Gaming. Der Preis steht dem aber dann doch etwas entgegen: Bei 55.000 Euro für die Basis geht es los und nach oben hin weiter bis hin zu 300.000 Euro für den Ultimate Battlefield 3 Simulator.

Bedienung

Ganz so schnell aufgebaut und in Betrieb genommen werden kann der Omnifinity Omnideck Laufbandcontroller schon auf Grund seiner Größe nicht. Steht er aber einmal, braucht es recht wenig, damit du loslegen kannst: eine VR-Brille sowie Trackingsensoren, meist einen am Kopf, einen zweiten am Arm angebracht. In der Wahl der Brille bist du recht flexibel; von Omnifinity Omnideck selbst wurde bevorzugt die Oculus Rift verwendet. Als Sensoren wurden hauseigene Optitrack-Sensoren, aber auch andere gängige Bewegungstracker, genutzt. So oder so: die OmniTrack-Software verarbeitet die Daten, die sie über eine Drahtlosverbindung empfängt, und sorgt dafür, dass sich die Laufbandbewegung deinen eigenen anpasst, anhält, wenn du das tust, schneller läuft, wenn du rennst usw. Die maximale Laufgeschwindigkeit auf dem Omnifinity Omnideck beträgt zwei Meter/ Sekunde bzw. etwa 7,2 km/h. Diese Geschwindigkeit wirst du wohl kaum erreichen und daher auch nicht das Risiko haben, aus Versehen vom Deck zu rennen. Aus diesem Grunde gibt es auch keine Halte- oder Absperrbänder um den Laufbandcontroller herum.

Besonderheiten von Omnifinity Omnideck

Für den Privatgebrauch ist es vielleicht übertrieben, aber für Militär und Forschung nicht: der Dom, den man um den Laufbandcontroller herum aufbauen kann. Mithilfe dieser etwa sechs Meter im Radius messenden Kuppel können nicht nur visuelle Welten durch Projektion an die Domwände simuliert werden, sondern auch Klima, Temperatur, Geruch, Höhenmeter,… So können z. B. Soldaten nicht nur mit ihren Augen erfahren, wie es ist, in der Wüste durch den Sand zu robben, sondern auch über weiteres physisches Feedback. Wenn du in Schweden bist, kannst du den Dom – sowie den Laufbandcontroller – vielleicht mal ausprobieren: MSE Omnifinity AB ist in Älmhult ansässig und bietet dort öffentliche Demos an bzw. nimmt Anfragen zu Demos entgegen.

Videos zu Omnifinity Omnideck

Das Omnifinity Omnideck in voller Größe:

MSE Omnifinity AB im Interview über den Laufbandcontroller:

Fazit zu Omnifinity Omnideck

Wenn du über genügend Platz und finanzielle Mittel für den Omnifinity Omnideck verfügst, ist dieser Laufbandcontroller wohl kaum zu toppen. Für alle anderen gilt: Warten und auf eine kleinere Version hoffen, die du dir auch ins Wohnzimmer stellen kannst. Oder in Schweden vorbeischauen und einen Demo-Termin im Entwickler-Studio vereinbaren. Unser Fazit also: super, aber leider nicht so praktisch für den Privatgebrauch.

Omnifinity Omnideck Erfahrungen

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