Über Pinć

Status In Entwicklung; Finanzierungsphase über Indiegogo erfolgreich abgeschlossen
Verkaufsstart Noch nicht angekündigt
Preis Vorbestellung für 99 Kanadische Dollar, also etwa 70 Euro
Pinć will keine VR-Brille fürs Gaming sein, sondern eine für Alltagsanwendungen. So wie du dein Smartphone für mittlerweile fast alles nutzen kannst, soll es auch mit der Pinć VR-Brille werden. Im Internet surfen, Videos schauen, zwischendurch mal eben telefonieren – das alles packt Pinć in ein kompaktes Paket: die Pinć VR Smartphone-Brille. Und „kompakt“ ist für das Gestell genau das richtige Wort: Eingeklappt ist die Pinć gerade mal 15mm dick und somit weltweit die dünnste.

Verwendbare Smartphones

Die Pinć VR-Brille ist für das iPhone 6 (sowie nachfolgende iPhones) optimiert, aber mit allen iOS- und Android-Phones von 4,5 bis 6 Zoll einsetzbar. Dein Smartphone kannst du leicht aus der Halterung der VR-Brille ausklappen und wie gewohnt nutzen, wenn du die virtuelle Welt wieder gegen die echte tauschen willst. Das ist ein Plus – du kommst ohne großes Fummeln oder Abnehmen der VR-Brille an dein Handy.

Passform und Tragekomfort

Die Pinć ist weniger solide gebaut als andere VR-Brillen. Ein Plastikgehäuse dient zum Einstecken des Smartphones; die Linsen sitzen in flexiblen Kunststoff, den du dir auf die Nase stülpst. Die Befestigung der VR-Brille erfolgt mittels zweier Bänder, eins längs über den Kopf, eins quer herum. Diese Bänder sind recht dünn und sehen nicht allzu bequem aus. Sie sind nicht gepolstert, ebenso wenig wie die seitlich an den Kopf drückenden Schilder. Die VR-Brille legt aber kaum eigenes Gewicht auf die Waage; zudem verspricht Pinć, bis zum endgültigen Release der Brille an genau diesem Punkt noch nachzubessern.

Pinć: Sound

Eigenen Sound hat die Pinć nicht. Hier nutzt du also deine gewohnten Kopfhörer. Diese kannst du problemlos über der Brille tragen, da diese mit ihren sehr dünnen Haltebändern eventuellen Kopfhörerbügeln nicht in die Quere kommen.

Pinć: Display/ Linsen

Bei den in der Pinć verwendeten Linsen handelt es sich um 35mm-Fresnell-Linsen. Diese sind ganz besonders dünn, also die perfekte Wahl für die Pinć. So kannst du die zusammengeklappte VR-Smartphone-Brille auch gut in die Hosentasche stecken, genau so wie dein Smartphone selbst. Die Linsen lassen sich flexibel im Abstand von 48-76mm zueinander einstellen, decken also eine ganze Bandbreite an Gesichtsformen ab. Die Pinć nutzt das Display und die Sensoren deines Smartphones und empfiehlt Handys mit AMOLED-Display, um Bewegungsunschärfen zu vermeiden. Die erwartete Framerate bei Pinć-Anwendungen liegt bei sehr guten 120 Hertz.

Pinć: Tracking / Latenz

Die Pinć nutzt eine eigene Kamera, um die Bewegungen deiner Hände zu verfolgen, denn auf diese legt Pinć den Hauptfokus. Die VR-Brille ist weniger für Gaming gedacht als vielmehr dazu, dir bei Alltagshandlungen zur Seite zu stehen. So kannst du z. B. virtuell einkaufen und den angeschauten Artikel mithilfe deiner Hände „drehen“ und von allen Seiten betrachten. Die Kamera, die diese Bewegungen verfolgt, ist vorne am Gehäuse der VR-Brille angebracht. Zur Latenz sagt Pinć aus, dass sie nicht so ins Gewicht fallen würde, denn die VR-Brille hat nicht mit so extremem stereoskopischen Entfernungen zu kämpfen wie VR-Brillen, die speziell fürs Gaming konstruiert wurden.

Bedienung / Controller

Pinć hat einen eigenen Controller entwickelt. Genauer gesagt bekommst du zwei Stück davon, für jede Hand einen. Die Controller sind ziemlich klein; du klemmst sie dir über den Zeigefinger. Mit diesem „Pincher“ kannst du dann auf dem Display, das du vor Augen hast, navigieren. Die Navigation wird über das Bild der jeweiligen virtuellen Welt eingeblendet. Auch ein Keyboard ist dabei, so dass du mit den Controllern ebenfalls schreiben bzw. tippen kannst. Funktionieren tut das Ganze über Kameras – die in der Brille eingebaute verfolgt die Bewegungen des Controllers bzw. deines Zeigefingers, mit dem du auf die App o. ä. zeigst, die du nutzen willst.

Spiele und Software

Auf der mobilen Plattform, die Pinć mit sich bringt, gibt es drei vorinstallierte Anwendungen, damit du sofort loslegen kannst: einen Internetbrowser, einen YouTube- und Videoplayer sowie die Pinch Shops Virtual Mall, also ein virtuelles Einkaufszentrum. Pinć ist auch mit Google Cardboard kompatibel, wobei die Apps PinchVR unterstützen müssen, damit du sie wie gewohnt mit dem Pinch-Controller bedienen kannst.

Mobilität

Pinć will, dass die VR-Brille immer und überall dabei sein kann, so wie du auch dein Smartphone immer dabei hast. Die VR-Brille ist also mit Absicht so konstruiert, dass du sie leicht zusammenklappen und dann wieder in Betrieb nehmen kannst. Dies gewünschte Mobilität bedeutet natürlich auch Kabellosigkeit. Die Laufzeit der Brille gibt Pinć als abhängig vom Smartphone und schätzt sie auf knapp vier Stunden maximal.

Brillennutzer und Pinć

Als Brillennutzer hast du beim bisherigen Prototypen von Pinć nicht so gute Karten. Die ausklappbaren Seitbügel lassen wenig Platz für die Bügel deiner eigenen Brille. Dafür aber gibt es Linsensätze, die du je nach Bedarf in die Pinć einbauen kannst, um deine Sehschwäche zu korrigieren. Welche Linsen du genau brauchst, gibst du bei der Bestellung an; sie kosten (zumindest beim Indiegogo-Finanzierungsprojekt) nichts extra.

Besonderheiten von Pinć

Die Pinć konzentriert sich explizit auf das iPhone sowie auf Anwendungen abseits von Gaming. In dieser Spezialisierung liegt viel Potenzial. Statt alles können zu wollen und vielleicht mittelmäßig zu werden, um diesem Anspruch gerecht zu werden, geht Pinć den entgegengesetzten Weg. Erste Erfolge zeigen sich: Die Indiegogo-Kampagne zur Finanzierung der VR-Smartphone-Brille wurde im Januar 2015 erfolgreich abgeschlossen.

Videos

Was Pinć alles kann, stellt dieses Video vor:

Einen ersten Test des noch verbesserungswürdigen Prototypen kannst du hier mitverfolgen:

Pinć: Fazit

Wer schon immer mal davon träumte, so richtig tief in sein iPhone zu tauchen, ist bei Pinć genau richtig. Dazu ist die VR-Samrtphone-Brille genau so mobil wie dein Smartphone selbst, lässt sich überall mit hin- und leicht in Betrieb nehmen. Für Gaming-Junkies dagegen ist die Pinć VR-Smartphone-Brille nicht geeignet. Für alle anderen jedoch gilt: Probier’s aus, denn auch der Preis ist durchaus ansprechend.

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