PrioVR

Über PrioVR

Status In Entwicklung
Verkaufsstart K.A.
Preis 395 Dollar (PrioVR Lite), 495 Dollar (Core-Ausführung), 645 Dollar (Pro-Suit)
Mit PrioVR startete Anfang 2014 ein Kickstarter-Projekt, das rasch tausende Unterstützer um sich scharte. Hersteller YEI arbeitet nämlich daran, den Spieler ins Spiel zu versetzen. Anstatt den Controller zu bemühen, die Waffe mit der Schultertaste abzufeuern und mit A über Hindernisse zu springen, übernimmst du das mit PrioVR einfach selbst. Ähnlich wie bei Motion Capturing-Systemen, die seit Jahren bei Videospielen Einsatz finden, bringst du bis zu 16 Sensoren an deinem Körper an, die alle Bewegungen an die Software weiterleiten.

In logischer Konsequenz vertieft das die Immersion. Mit der Oculus Rift kannst du bekanntermaßen durch die Augen deines Alter Egos sehen. Wann immer du den Controller bedienst, weißt du aber wieder, dass das Erlebnis virtuell ist und du ein Head-Mounted Display auf dem Kopf trägst. Mit dem Anspruch, das zu verändern, trat PrioVR im Februar 2014 an. Was steckt hinter der Idee? Marketing-Gewäsch oder doch die Lösung für das Problem?

Bedienung

Für das bereits erwähnte Motion Capturing wenden Firmen häufig zwischen 60.000 und 80.000 US-Dollar auf. Qualitativ spielt PrioVR in der gleichen Liga – zumindest behauptet das der Entwickler YEI. Preislich dagegen schlägt PrioVR nur mit einem Bruchteil zu Buche. Insgesamt will YEI zu Beginn drei Ausführungen vertreiben, die wir im Folgenden genauer vorstellen:

PrioVR Lite richtet sich an den Couch-Potato, der beim Zocken auf dem Hosenboden sitzt, anstatt durch das Wohnzimmer zu tanzen. Sieben Sensoren bringst du am Oberkörper an – mit der Lite-Version kannst du zwar keine Tritte vollführen, dich aber weiterhin in Deckung begeben, um Ecken blinzeln und Kampfbereitschaft zeigen.
Bei PrioVR Core ergänzt sich das Sensoren-System um vier weitere Sensoren, die nun auch die Beine berücksichtigen. So kannst du deinen Avatar vollumfänglich steuern.
Mit PrioVR Pro zählt der Suit 16 Sensoren. Aus der nachstehenden Abbildung geht hervor, dass die Füße und der Schulterbereich weitere Sensoren erhalten. So kannst du dich noch präziser bewegen und auch komplizierte Bewegungen ausführen.

Zusätzlich zum Sensoren-Kostüm befinden sich im Lieferumfang auch zwei Hand-Controller mit Aktionstasten, Trigger für besonders intensive Shooter-Erlebnisse und Joysticks, mit denen du die virtuellen Weiten erkunden kannst.

Besonderheiten von PrioVR

Anders als bei Kinect etwa greifen die Sensoren keine optischen Signale auf – deshalb kannst du auch ohne Probleme mit Freunden im gleichen Raum durch virtuelle Wälder streifen, ohne einen Mitspieler zu behindern. Darüber hinaus werden die Bewegungen exakt weitergeleitet, bei Kinect werden die Bewegungen mit Wahrscheinlichkeiten berechnet.

Videos zu PrioVR

Auf YouTube meldeten sich die Entwickler zwischenzeitlich zu Wort und präsentieren den Gamer-Suit in seiner ganzen Pracht. Gespielt wird ein Demo-Shooter, den YEI entwickelt hat, um PrioVR zu testen:

Fazit: Unsichere Zukunft für PrioVR

Im verlinkten Video macht PrioVR einen durchaus überzeugenden Eindruck. Leider warten sogar die Kickstarter-Unterstützer noch auf ihre Anzüge. Zunächst stellte YEI einen Liefertermin in 2014 in Aussicht, danach verstrich auch der nächste Termin ohne Lieferung. Auf der offiziellen Website stehen zum Teil veraltete Informationen – ein Blick auf die Kickstarter-Seite zeigt, dass sich das Team um die Finanzierung bemüht. All das lässt Zweifel aufkommen. Schade um das spannende Projekt.

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