Über Samsung Gear VR

StatusVerfügbar
Preis
ca. 99,- Euro (kaufen)

Zuerst hatte Samsung nur eine VR-Smartphone-Brille für das Galaxy Note 4 entwickelt. Mittlerweile ist eine Version für das leistungsstärkere S6 dazugekommen. Beide sind gute Einsteigermodelle und greifen auf von Oculus bereitgestellte Apps und Spiele zurück, die du mit ihnen nutzen kannst.

Verwendbare Smartphones

Natürlich ist die Samsung Gear VR auf Samsung Phones ausgerichtet, genauer gesagt: auf das Galaxy Note 4 bzw. das S6. Eines dieser Smartphones brauchst du also, um die Samsung Gear zu nutzen. Hast du es noch nicht und müsstest es dir erst anschaffen, treibt das den Preis (ca. 99,- Euro (kaufen)) für die VR-Smartphone-Brille natürlich ganz schön in die Höhe, denn für die Smartphones musst du noch mal einige hundert Euro extra auf den Tisch legen.

Passform und Tragekomfort

Die VR-Smartphone-Brille in der Innovator Edition für das Galaxy Note 4 bringt 379 Gramm auf die Waage, die Version für das S6 gar 420 Gramm. Doch die Polsterung verspricht, weich und flexibel zu sein und ist das auch. So lässt sich die Samsung Gear VR bequem tragen, ohne zu viel zu drücken. Behilflich ist dabei der feste, bügelartige Riemen über dem Kopf, der die VR-Smartphone-Brille zusätzlich zu den seitlich verlaufenden Gurten stabilisiert und das Gewicht gut ausbalanciert.

Samsung Gear VR: Sound

Nutzt du den Samsung VR-Player, um VR Gallery Inhalte anzuschauen, hast du automatisch räumlichen 3D-Sound. Den Kopfhörer schließt du wie gewohnt an dein Smartphone an. Die VR-Smartphone-Brille ist so geschnitten, dass du den entsprechenden Anschluss an ihr gut erreichst.

Samsung Gear VR: Display

Das Sichtfeld der Samsung Gear VR beträgt 96 Grad. Im Vergleich zu VR-Brillen der Meisterklasse, etwa der Oculus Rift, ist das wenig, aber doch ausreichend, um ein gutes Immersionsgefühl zu erzeugen. Da die Samsung Gear VR auf das Galaxy Note 4 bzw. das S6 getrimmt ist, lässt sich auch die Display-Auflösung fest angeben, im Gegensatz zu VR-Smartphone-Brillen, die mit verschiedenen Smartphones kompatibel und von deren Display abhängig sind. Das Samsung AMOLED-Display bietet dir 2.560 x 1.440 Pixel Auflösung insgesamt, kommt aber trotz der hohen Auflösung mitunter etwas pixelig daher.

Samsung Gear VR: Tracking / Latenz

Das Positionstracking erfolgt mittels Beschleunigungs- und Lagesensor, geomagnetischer Sensor sowie Annäherungssensor. Die Latenz der VR-Smartphone-Brille liegt bei unter 20 ms. Das ist schon recht gut und erlaubt zum Beispiel das problemlose Ansehen von 360-Grad-Filmen, in denen du den Kopf nach allen Seiten drehen willst. Der geringe Latenzwert wird von einigen anderen VR-Brillen aber doch übertroffen – oder eher „untertroffen“. Für den Einstieg in die virtuelle Welt und erste Spieleerfahrungen jedoch reicht die Verzögerungszeit der Samsung Gear VR vollkommen.

Bedienung / Controller

Die Bedienung der Samsung Gear VR erfolgt über ein an der Seite der VR-Smartphone-Brille angebrachtes Touchpad. Dazu gibt es einen Zurück-Button, der einfache Navigation ermöglicht, sowie einen Lautstärkeregler, auf den du ohne Absetzen der Brille zugreifen kannst. Willst du die Samsung Gear VR zum ernsthaften Spielen verwenden, solltest du in das Samsung Gamepad investieren. Das verbindet sich über Bluetooth mit der VR-Smartphone-Brille bzw. dem Smartphone. In der S6-Version der VR-Smartphone-Brille kannst du das Gamepad aber auch in den Micro-USB-Anschluss einstöpseln.

Spiele und Software

Wie bei allen VR-Brillen hängt auch das Vergnügen der Samsung Gear VR von den erhältlichen VR-Inhalten ab. 360-Grad-Filme gibt es aber schon mal, ebenso einige Apps, Demos und Spiele. Im Oculus Store kannst du nach weiteren Apps stöbern und diese durch einfache Kopfbewegungen, verbunden mit Benutzung des Touchpads an der Seite der VR-Smartphone-Brille, installieren und dann auch starten. Manche Apps zeigen sich allerdings etwas störrisch bei der Note 4-Version der VR-Smartphone-Brille. Entwickler und Nutzer arbeiten an einer Verbesserung. Falls sich da nichts tut, kannst du die Apps aber immer noch mit der Samsung Gear VR for S6 nutzen – wobei du dann natürlich auch das entsprechende Smartphone brauchst.

Mobilität

Die Samsung Gear VR ist kabellos. Vor der Nutzung der VR-Smartphone-Brille mit dem Galaxy Note 4 solltest du dieses aber aufladen, denn das geht nicht, wenn es in der Brillenhalterung steckt. Anders ist das bei der Samsung Gear VR für das S6. Hier kannst du dein Smartphone über Micro-USB aufladen, während du es als VR-Monitor nutzt, und belastest so den doch recht kleinen Akku des S6 nicht unnötig.

Brillennutzer und Samsung Gear VR

Zum Aufbehalten deiner eigenen Brille ist die Samsung Gear VR nicht geeignet. Dafür aber gibt es die Möglichkeit, die Linsen der VR-Smartphone-Brille so einzustellen, dass sowohl Kurz- als auch Weitsichtigkeit korrigiert werden. Setz deine Korrektionsbrille also einfach ab und dafür die Samsung Gear VR auf. Die Linsen der Samsung Gear VR kannst du zudem für unterschiedliche Pupillenabstände von 55-71 mm einstellen.

Besonderheiten

Samsung scheint sich Stück für Stück durch seine eigenen Smartphones zu arbeiten und diese mit kompatiblen VR-Smartphone-Brillen auszustatten. Dabei wird das Grundmodell immer weiter verbessert. An der neueren Version der Samsung Gear VR für das Galaxy S6 gibt es jetzt Lüftungsschlitze, die verhindern, dass die Linsen beschlagen. Besser ausbalanciert ist das Headset auch. Eine weitere Verbesserung hat die S6-Version hinsichtlich kompatibler Spiele und Apps: Sie spielt alle erhältlichen problemlos ab, wo die nun mittlerweile ältere Gear VR für das Note 4 mitunter versagt.

Videos zu Samsung Gear VR

Ein Hands-on der Samsung Gear VR:

Einen Test von Demos kannst du hier mitverfolgen:

Quellen und Social Media

Über die Verbesserungen der VR-Smartphone-Brille für das S6 berichtet Go2Android. Über die Probleme von Apps auf dem älteren, für Galaxy Note 4 optimierten Samsung Gear VR-Headset schreibt Golem. Samsung selbst hält dich auf Facebook und Twitter auf dem Laufenden. Und auch wir bemühen uns, unsere Seite aktuell zu halten, so dass du hier die neusten Entwicklungen mitverfolgen kannst.

Samsung Gear VR: Fazit

Die Samsung Gear VR ist ein Profigerät für Einsteiger. Die Bedienung ist recht intuitiv und man muss kein totaler VR-Kenner sein, um loszulegen. Der große Nachteil der Brille ist die Einschränkung auf nur ein Smartphone, das du mit ihr nutzen kannst. Hast du das aber sowieso, lohnt sich ein Kauf der VR-Smartphone-Brille auf jeden Fall.

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Samsung Gear VR Erfahrungen

  1. Die Gear VR Brille hätte ich mir vermutlich selber nicht wirklich zugelegt. Aber durch ein Gewinnspiel, wurden mir durch Samsung die Geräte zur Verfügung gestellt um diese ausgiebig zu testen. Hierbei handelt es sich um die Gear 360 Grad Kamera, Gear VR Brille, Galaxy S7 und eine microSD Karte.
    Ein Karton in einfachem aber ansprechenden Design beinhaltet die Samsung Gear VR Brille.
    Nach dem Öffnen des Siegels zog ich die Plastikschale heraus, in der die Gear VR Brille, die Kopfbebänderung und die Bedienungsanleitung lagen. Das Anbringen der beiden Gurte für die Kopfbebänderung war nahezu selbsterklärend, ist aber in der Anleitung auch sehr gut beschrieben. Ebenfalls das Einlegen eines der kompatiblen Endgeräte ist spielend einfach. Es empfiehlt sich jedoch dieses vorher in der Anleitung zu lesen und demnach zu befolgen, um etwaige Beschädigungen zu umgehen.

    Etwas schade finde ich persönlich, dass es nicht möglich ist das Mobiltelefon mit einem Bumper einzulegen.

    Nach dem Menu geführten einrichten des Telefons für die Gear VR Brille, sowie dem Anlegen eines Oculus Kontos kann es also losgehen. Eintauchen in die Welt der virtuellen Realität.

    Nach einer kurzen elektronischen Einweisung zur Bedienung der Tasten an der Gear VR beginnt das „spielen“. Umsehen, erste Videos und Apps suchen, probieren und vor allem staunen. Staunen wie real es erscheint. Auch wenn hier und da einige Dinge etwas unscharf daherkommen.

    Nach dem installieren einer Anwendung innerhalb des Oculus Kontos ist es auch problemlos möglich seine eigenen 3D Bilder oder 360 Grad Videos zu betrachten.
    Für meinen Teil muss ich zugeben, dass die Brille mit dem Smartphone zusammen bei längerer Tragedauer schon spürbar ist. Man merkt es dann doch etwas im Nacken bzw. auf der Nase.

    Alles in allem ein schönes Gimmick mit vielen Möglichkeiten, aber auch mit Luft nach oben.
    Ich werde diese Brille sicher öfter nutzen, denn es macht schon sehr viel Spaß Bilder und Videos etwas anders anzusehen als 2-Dimensional.

  2. Hallo, die Gear VR mach richtig laune.
    Das Handy muss unbedingt perfekt sauber sein und man sollte Wlan in der nähe haben.
    Wenn man dann noch auf einem bequemen Drehstuhl platz genommen hat get´s los 🙂
    Zu schnelle Kopfbewegungen sollte man vermeiden und leider gibt es Online auch viele
    #360Videos mit schlechter Qualität, die Kopfschmerzen verursachen können.
    Aber wenn man bei Streetview vor dem höchsten Gebäude der Welt steht oder durch die perfekte Welle surft 😀
    Einfach mal ausprobieren, die Steuerung bei der Gear VR macht das Erlebnis auch viel einfacher.

  3. Eines vorab: Man kann von der Samsung Gear VR nur einen ersten Eindruck in die VR-Welt erwarten. Für ein High-Definition-Erlebnis muss man auf neue Produkte warten. Wenn man jedoch damit leben kann, ermöglicht die Gear VR einem völlig neue, echte Virtual Reality Erlebnisse. Auch wenn das Bild mal leicht pixelig ist, es ist unfassbar, welche “Immersion” sich einstellt, wenn man z.B. VR-Filme der New York Times ansieht.

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