Seebright

Über Seebright

Status In Entwicklung
Verkaufsstart Kickstarter-Kampagne soll demnächst anlaufen; Erstversand der VR-Brillen ist noch für 2015 geplant
Preis Auf Kickstarter soll die Brille für unter 150 USD erhältlich werden
Das Team hinter Seebright setzt sich aus diversen Bereichen rund um virtuelle Realität zusammen. Kein Wunder, dass sich die VR-Smartphone-Brille wie eine spannende Alternative zu den großen Namen anlässt. Das Kickstarter-Projekt soll demnächst online gehen, so dass du die Entwicklung dort nicht nur verfolgen sondern auch unterstützen kannst. Die Brille selbst setzt auf ganz andere Technik als die Masse der VR-Brillen. Statt Linsen direkt vor dem Auge zu haben, schaust du hier durch Reflektoren in die virtuelle Welt. So tauchst du natürlich nicht ganz so gut in sie ein, da die echte Welt durch einfaches Augendrehen zu den Seiten hin weiterhin sichtbar ist, aber das kann auch ein Vorteil sein.

Verwendbare Smartphones

Die Seebright VR-Smartphone-Brille ist mit Android und iOS kompatibel – so viel ist schon bekannt. Ob das Gestell dann auf die Anwendung mit speziellen Smartphones optimiert werden soll, steht allerdings noch nicht fest. Wir vermuten aber, dass Seebright da weit ausholen will und die VR-Brille für möglichst viele Modelle kompatibel gestalten wird. So deutete Seebright-DMO Simon Solotko bereits in einem Interview an, dass auch Sechs-Zoll-Smartphones in die Halterung passen sollen.

Passform und Tragekomfort

Die Seebright sitzt im Unterschied zu dem Gros der sonstigen VR-Brillen nicht in Taucherbrillenmanier über deine Augen gestülpt. Du setzt sie zwar ähnlich auf und auch die Befestigung an deinem Kopf erfolgt mittels Gurten, aber die VR-Brille gleicht eher einem Hut. Vor deinen Augen befestigst du dann die Reflektoren. Das Hauptgewicht lastet also nicht wie üblich bei VR-Brillen auf deiner vorderen Stirn bzw. Nase, sondern auf dem Kopf. Das macht das Tragen angenehmer, auch wenn die Seebright doch recht schwer ist.

Seebright: Sound

Die Seebright verfügt über kein eigenes, integriertes Soundsystem. Du nutzt deine eigenen Kopfhörer und schließt sie ans Smartphone oder andere Audioquellen an.

Seebright: Display

Das Smartphone wird bei der Seebright nicht vertikal sondern horizontal befestigt. Durch die Reflektoren blickst du dann aufwärts auf es drauf. Aber egal, in welcher Ausrichtung das Phone in die Brille integriert wird: Auflösung und Displaygröße hängen auch hier vom Smartphone selbst ab. Seebright sieht das jedoch nicht als Nachteil, sondern als expliziten Vorteil: Smartphones haben immer bessere Prozessoren und Displays, die entsprechend genutzt werden können, um virtuelle Welten vor dir erstehen zu lassen.

Seebright: Tracking / Latenz

Das Tracking der Brille und deren Bewegungen erfolgt über die Sensoren des in die Brille eingeschobenen Smartphones. Auch die Kamera des Smartphones wird dafür genutzt. Für sie ist ein kleines Periskop angedacht, die es ihr erlaubt, auch dann die Umgebung aufzunehmen, wenn sie nach oben gerichtet ist. Die Seebright, genauer gesagt der Seebright-Controller, verfügt aber auch über eigene Sensoren, die deine Bewegungen aufnehmen und in die virtuelle Welt übersetzen.

Bedienung / Controller

Zur Seebright gibt es zudem einen passenden Bewegungscontroller. Dieser ist kabellos und funktioniert mittels 9-achsigen Sensoren. Mit dem Controller kannst du in Spielen agieren. 3D-Bewegungen, also Bewegungen im Raum deiner den Controller haltenden Hand, werden dabei ebenso registriert wie auch die Bedienung über im Controller integrierte Tasten, ähnlich einem Gamepad. Der Seebright Controller verbindet also die Vorteile von Joystick und Bewegungscontroller und geht damit ähnlich neue Wege wie auch das Design der VR-Smartphone-Brille selbst.

Spiele und Software

Die Seebright ermöglicht sowohl VR- als auch AR-Anwendungen. Als Entwickler kannst du bei Seebright ein SDK ebenso wie Metaio und Vuforia bekommen und Anwendungen für Unity in Form von AR- oder Mixed Reality erstellen. Auch mobile VR-Anwendungen sollen leicht für die Seebright umzuschreiben sein. Ist die VR-Smartphone-Brille dann verfügbar, ist geplant, gleichzeitig auch ein Software-Portal zur Verfügung zu stellen, in dem du als Nutzer nach Herzenslust nach Spielen und Apps stöbern kannst.

Mobilität

Die Seebright ist kabellos und macht dich daher tendenziell räumlich flexibel. Du musst aber bei jedem Abnehmen und Aufsetzen die Reflektoren extra einklemmen bzw. wieder abnehmen. Das Ziel ist, die Brille in weniger als zwei Minuten einsatzbereit zu haben – wir werden sehen, ob das erreicht wird.

Brillennutzer und Seebright

Deine eigene Brille kannst du auflassen – und das aber wirklich, ohne dass es drückt. Dadurch, dass du dir die Seebright Wave nicht direkt über die Augen stülpst wie VR-Brillen in einem Taucherbrillen-ähnlichen Design, bleibt genug Platz für eigene Sehhilfen. Eine Anpassung der Sehschärfe ist dementsprechend nicht erforderlich.

Besonderheiten

Seebright beschreitet einen ungewöhnlichen Weg, um die virtuelle Welt sichtbar zu machen. Dass dabei auch die echte Umgebung weiterhin präsent ist, sorgte bei ersten Tests jedoch eher für Irritationen und verhinderte das Gefühl, komplett in VR abzutauchen. Für AR-Anwendungen jedoch sind das eher gute Voraussetzungen – es bleibt spannend zu sehen, was Seebright aus seiner innovativen Idee macht.

Videos zu Seebright

Ein Interview mit Simon Solotko, CMO von Seebright, kannst du hier anschauen:

Eine erste Demo der Seebright:

Quellen und Social Media

Seebright sorgt für Aufsehen. Über das ungewöhnliche Design berichtete zum Beispiel TechCrunch, live von der CES 2015. Aber auch eigene Info-Kanäle fehlen nicht. Auf Facebook und Twitter findest du nicht nur News zu Seebright selbst, sondern auch zahlreiche Posts zu VR im Allgemeinen. Als Follower bleibst du so rundum auf dem Laufenden: über die Seebright VR-Brille als auch über generelle Entwicklungen in der virtuellen Welt.

Seebright: Fazit

Seebright setzt auf eine ganz eigene Technik. Noch steht die VR-Smartphone-Brille aber am Anfang ihrer Entwicklung und es bleibt zu sehen, was letztendlich aus der innovativen Idee wird. Wir sind jedenfalls gespannt zu sehen, wie sich die Kickstarter-Kampagne und natürlich auch die VR-Brille selbst macht.

Seebright Erfahrungen

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