STEM

STEM

Status Für Konsumenten verfügbar
Verkaufsstart Heutige Vorbestellungen werden im Dezember 2015 versendet
Preis Komplettes Paket 580 USD
Hinter STEM steht „Sixense“, ein Unternehmen, das sich ganz und gar der virtuellen Welt verschrieben hat. Bereits vor zwanzig Jahren machte Sixense erste Versuche, das Eintauchen in VR nahtloser zu gestalten. So viel Erfahrung zeigt sich auch im neuesten Produkt: dem STEM-Controller. Der Controller setzt da an, wo die Möglichkeiten von VR-Brillen enden, so gut sie auch sein mögen. Mit dem STEM-Controller wirst du mit bis zu fünf Sensoren auf Bewegungen abgescannt: an den Händen, den Beinen und dem Rumpf. So kannst du dich in der virtuellen Welt rundum bewegen, dich drehen, beugen, hocken, laufen, etwas greifen, schmeißen, kämpfen… Das Komplettset besteht aus der Basis-Station, 2 Controllern und 3 STEM Packs, die im Gegensatz zu den Controllern ausschließlich dem Positionstracking dienen. Die Controller hältst du in der Hand; die STEM Packs dagegen werden mit dem beigefügten Arm-, Hüft- oder Knöchelband am Körper befestigt. Du kannst STEM auch in Einzelstücken erwerben. Dann kostet ein Controller 120 USD, ein STEM Pack sowie die Basisstation jeweils 100 USD. Dazu kommen jeweils noch Versandkosten (40-50 USD).

Bedienung

Du läufst in der virtuellen Welt, indem du den Vorwärts-Knopf des Controllers in deiner Hand drückst – deine Spielfigur bewegt sich dann in den Raum hinein, den du siehst. Du selbst – in echt – kannst natürlich auch laufen und wirst es wahrscheinlich ganz automatisch wollen, denn STEM macht VR überzeugend. Pass dabei ein bisschen auf, denn mit der VR-Brille auf der Nase siehst du die echte Welt um dich herum nicht mehr. Wenn du zu Hause also nicht über einen riesigen leeren Raum oder Wandpolsterung verfügst, die dich vor Verletzungen schützt, falls du aus Versehen dagegen läufst, gibt es einen einfachen Trick: Leg dir ein Stück Teppich hin und laufe ausschließlich auf dem. So lange du den am besten frei im Raum platzierten Teppich noch unter den Füßen spürst, solltest du sicher sein. Da du einen Sensor am Rumpf trägst, genauer gesagt an der Hüfte, werden auch deine Dreh- und Beugbewegungen bestens aufgenommen und in VR übersetzt. Willst du zum Beispiel nach etwas greifen, das ein bisschen außer Reichweite oder auf dem Fußboden ist, beugst du dich einfach vor. Die Controller in deiner Hand lassen dich nach Dingen greifen; du kannst sie aber auch wie gewohnt als Joystick nutzen; sie sind mit den entsprechenden Tasten ausgerüstet. Alle Signale der Sensoren werden von der Basisstation verarbeitet; dein eigener Computer braucht also nicht extra Rechenkapazitäten freizugeben.

Besonderheiten von STEM

Die STEM Tracking-Sensoren kannst du wie vorgeschlagen an Händen, Füßen und Rumpf tragen, sie aber auch anders anordnen, je nachdem, was VR-Anwendungen von dir verlangen. Damit das gut funktioniert, stellt STEM eine Entwickler-Plattform bereit, auf dem du als Entwickler sowohl Soft- als auch Hardware für die Nutzung mit dem STEM-System konfigurieren kannst. Das STEM SDK ist für Windows, Mac und Linux erhältlich. Neben diesem Rundum-Service punktet STEM auch noch mit einem weiteren Highlight: STEM beansprucht für sich, die niedrigste Latenz aller auf dem Markt verfügbaren Controller zu haben – ein Punkt, den es nicht zu unterschätzen gilt. Denn je niedriger die Verzögerungszeit zwischen dem, was du tust, und wie das in der virtuellen Welt sichtbar wird, um so tiefer tauchst du in VR ein, ohne dass dir dabei schlecht wird, weil dein Körper eine andere Handlung, Haltung etc. meldet als du vor dir auf dem Bildschirm siehst. Dazu verspricht STEM auch noch zahlreiche kompatible Spiele und Anwendungen für das ab Jahresende erhältliche Trackingsystem.

Videos zu STEM

STEM wird hier vorgestellt, komplett mit etwas Sixense-Unternehmensgeschichte:

Der Creative Director von Sixense, Danny Woodall, demonstriert, wie man sich dank STEM als Avatar fast lebensecht bewegt:

Hier siehst du, wie STEM das 3D-Modeling mittels MakeVR kinderleicht macht:

Fazit zu STEM

Mit dem STEM-System kannst du tief und nahtlos in virtuelle Welten abtauchen. Kein Wunder, dass Vorführungen auf Begeisterung stießen, egal, ob Tester mit einem Schwert kämpften, in 3D (mit MakeVR) modellierten, sich in einem virtuellen Shop umsahen, als Avatare durch die Sixense-Tuscany-Demo liefen oder einfach nach virtuellen Gegenständen griffen und mit diesen interagierten. Die Bedienung ist einfach, das System selbst dank der Baustein-Logik flexibel, der Preis in Ordnung. Fehlt nur noch, dass Sixense seinen Zeitplan einhält und STEM wie angekündigt ab Dezember 2015 an Konsumenten verschickt.

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