Totem

Über Totem

Status In Entwicklung
Verkaufsstart Noch nicht bekanntgegeben
Preis Wird bei 350 Euro liegen
Mit der Totem des kanadischen Unternehmens Vrvana ist eine weitere VR-Brille an den Start gegangen, die viel verspricht. Genauer gesagt: Totem versuchte, an den Start zu gehen, bekam die angestrebte Viertelmillion auf Kickstarter jedoch nicht zusammen. Danach finanzierte sich die Entwicklung der Brille durch interessierte Kunden, die Vorbestellungen aufgeben konnten. Bereits 5 Prototypen hat Vrvana bisher hergestellt, im Schnitt alle zwei Jahre eins. Seit 2005 schon ist Unternehmensgründer Bertrand Nepveu am Tüfteln, wie viele Gaming-Enthusiasten durch den Wunsch inspiriert, komplett in eine virtuelle Spielewelt abtauchen zu können.

Passform und Tragekomfort der Totem

Wie alle VR-Brillen, die mit einem Riemen am Kopf befestigt werden, ist dieser Riemen individuell einstellbar. So kannst du dir die Totem so zurechtrücken, dass sie nicht drückt. Polsterung an der Brille sorgt für zusätzlichen Komfort.

Gewicht

400 Gramm bringt die Totem auf die Waage. Das ist guter Durchschnitt im Vergleich zu anderen VR-Brillen ähnlicher Ausstattung und Preise.

Sound

Auf Sound hat Vrvana viel Wert gelegt und punktet mit 3D-Stereo via binaural HRTF. Dazu gibt es auch zwei 3,5 mm-Anschlüsse, über die externe Audio-Geräte mit der Brille verbunden werden können.

Display der Totem

Das in der Totem verwendete Display ist ein OLED-Display. Das Sichtfeld beträgt 105 Grad, kann also mit den besten Geräten mithalten. Ebenso verhält es sich bei Auflösung und Framerate: Die Auflösung pro Auge ist mit 1.080 x 960 Pixel angegeben; die Framewiederholungsrate liegt bei bis zu 75 Frames per Second.

Tracking

So richtig die Nase vorn hat Totem, wenn es zum Tracking kommt. Gleich zwei RGB-IR-Kameras, eingebaut auf Höhe der Augen, sorgen für bestes Positions- und Bewegungstracking. Dazu gibt es den üblichen Gyrosensor; der in Totem verwendete misst die aktuelle Position 1.000 Mal in der Sekunde. Gar 4.000 Mal tut das der 3-achsige Accelerometer. Auch ein Magnetometer fehlt natürlich nicht, ebenfalls dreiachsig.

Latenz

Die Latenz der Totem gibt Vrvana als äußerst gering an. Das sollte auch so sein, um möglichst keine Verzögerung zwischen Bewegung und Anpassung der gezeigten Welt zu haben, denn sonst können Disorientierungsgefühle entstehen, wenn man sich zeitversetzt in der virtuellen Welt bewegt. Wir werden sehen, wie gering die Latenz am Ende wirklich ist – wir hoffen: vernachlässigbar.

Bedienung / Controller

An der VR-Brille selbst gibt es drei Knöpfe, mit denen du auf das Totem-Menu zugreifen kannst bzw. auch ganz einfach in „Echtwelt“-Sicht zu wechseln, ohne die Brille dazu abnehmen zu müssen. Das wird durch die eingebauten Kameras ermöglicht, so dass du, wie Vrvana selbst es kurz und knapp formuliert, „dem Rumfummeln an Keyboard Tschüss sagen kannst“.

Spiele und Software für Totem

Die Totem ist für viele der gleichen Engines bzw. Spiele nutzbar, auf die sich auch die Oculus Rift konzentriert, z. B. die Engines Unreal und Unity – ein weiterer Punkt, an dem die VR-Brille dem von Facebook aufgekauften Giganten Konkurrenz macht. Noch dazu ist die Totem VR-Brille plattformübergreifend und kann mit PC (Windows, Mac, Linux), Playstation 3 & 4 sowie der Xbox One & 360 genutzt werden.

Mobilität

Zukünftig ist auch eine kabellose Totem geplant, aber im Moment musst du ein an die VR-Brille angeschlossenes Kabel doch noch in Kauf nehmen.

Brillennutzer und Totem

Deine Brille kannst du unter der Totem nicht aufbehalten. Dennoch musst du auf die VR-Brille nicht verzichten. Die Totem hat eingebaute Linsen, die du anstelle deiner Korrektionsbrille nutzen kannst, um auch in der virtuellen Welt alles in gewohnter Schärfe zu sehen.

Einstellung der Sehschärfe

Der Fokus der Totem-Linsen ist für jedes Auge individuell einstellbar. Die Linsen decken eine Sehschwäche von -7 bis +3 Dioptrien ab.

Besonderheiten

Die Totem hat etwas, dass nicht viele VR-Brillen haben: integrierte Hardwarebeschleunigung. Die Totem nimmt deinem PC also die Arbeit ab und sorgt zudem für eine bessere Spielumgebung. Dazu ist die Totem AR-fähig (Augmented Reality) und erlaubt es dir, einen Blick durch die Brille hindurch in die „echte“ Welt zu werfen.

Videos zu Totem

Das Totem Kickstarter Video erklärt, was die VR-Brille alles kann:

Einen begeisterten Nachrichtensprecher, der die Totem vorstellt, siehst du hier:

Quellen und Social Media

Vrvana und damit die Totem VR-Brille ist bestens auf Social Media Kanälen präsent, auch wenn die letzten Eintragungen mitunter eine Weile her sind. Auf Instagram, Twitter und LinkedIn ebenso wie auf Google+ und Facebook kannst du die Entwicklung der Totem mitverfolgen. Hier werden auch Termine gepostet, wann etwa die Totem zu Gaming-Messen kommt und du sie ausprobieren kannst. Dazu gibt es auch immer wieder Links zu Artikeln, in denen Anwendungen der Brille über den Gaming-Bereich hinaus vorgestellt werden, z. B. in Medizin und Psychotherapie. Auf YouTube findest du kleine technische Videos, die zum Beispiel das Headtracking demonstrieren. Eine Erstvorstellung der VR-Brille, auch im Vergleich zu der Oculus Rift und der Sony Morpheus, gibt es in mehreren Quellen im Internet nachzulesen, u. a. auch bei nicht auf Gaming spezialisierten Seiten, wie dem österreichischen Standard. Willst du lieber bei den Experten selbst nachlesen, schau mal auf die Kickstarter-Seite von Totem (auch, wenn die Kampagne schon abgelaufen ist).

Totem: Das Fazit

Die Vrvana Totem ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für die Oculus Rift, übertrifft sie in einigen Punkten gar. Wir mögen besonders, dass sie plattformübergreifend anwendbar ist; dazu punktet sie auch mit dem ausgefeilten Postionstracking. Wir sagen: ausprobieren!

Totem Erfahrungen

Dein Erfahrungsbericht

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Deine Bewertung:
Bitte zuerst Tipps zu Erfahrungsberichten lesen