Virtual Reality: Was erwartet uns 2017? – Teil 1

Virtual Reality: Was erwartet uns 2017? – Teil 1

Das neue Jahr steht vor der Tür. Also fragen wir uns, welche VR-Neuerungen uns 2017 erwarten. Deshalb werfen wir diesen Mittwoch und kommenden Freitag einen Blick in unsere Kristallkugel und sagen euch die VR-Zukunft voraus.

1. Neue Version der HTC Vive

Schon im Juli hieß es, dass HTC am Nachfolger der Vive arbeitet. Der immer gut informierte Twitter-Leaker LlabTooFeR hat im November getwittert, dass tatsächlich unter den Codenamen „Oasis“ eine neue HTC Vive entwickelt werden soll. Neben einer Gewichtsreduktion soll sie sich durch eine bessere Performance und mehr Tragekomfort auszeichnen. Die neue HTC Vive ist allerdings vorerst Businesskunden vorbehalten. Anfang 2017 soll sie erscheinen.

2. Microsoft macht in VR

Microsoft ließ seine VR-Pläne schon im Oktober dieses Jahres verlautbaren. Die Redmonder möchten einen VR-Standard schaffen, der auf normalen PCs läuft. Kompatible Computer brauchen nur 4 GB RAM, einen Quad-Core-Prozessor und eine Grafikkarte, die DirectX 12 unterstützen muss. Daneben ist ein USB-3-0-Anschluss notwendig. Das soll laut Microsoft im Jahr 2017 reichen, im VR zu erleben. Die dazu passenden VR-Brillen werden zu einem Preis ab 300 Euro angeboten. Produzenten der VR-Brillen sollen HP, Dell, Lenovo, Asus und Acer sein. Wie gut die preiswerten Head-Mounted Displays sind, wird sich dann im nächsten Jahr zeigen.

3. VR-Arcaden kommen auch in Deine Stadt

Arcaden waren Spielhallen, in denen Videospieler mit Hingabe zockten. Doch mit dem Siegeszug der ersten Playstation starben sie aus, nur nicht in Japan. Zurzeit sprießen aber VR-Arcaden weltweit aus dem Boden. Jetzt schon könnt ihr in Städten wie Shenzhen, Taipei oder Wien und sogar in Düsseldorf VR-Cafés bzw. Arcaden besuchen. Daneben sorgt die VR-Spielhalle „The Void“ in New York, die im Madame Tussauds geöffnet hat, für Wirbel. HTC will weltweit Tausende VR-Arcaden eröffnen. Warum? Nun, die HTC Vive ist eine tolle VR-Brille verkauft sich aber nicht wirklich gut. Mit VR-Spielhallen kann HTC jedoch Geld verdienen, deshalb sieht das Unternehmen seine VR-Zukunft aktuell eher in den VR-Arcaden.

4. Nintendo Switch macht in VR

Letzte Woche tauchten Patente von Nintendo im Netz auf, die eine VR-Brille für die neue Konsole Switch zeigen. So soll die Konsole, wie bei einer VR-Smartphone-Brille, einfach in eine Halterung geschoben werden. Jedoch wird die neue Konsole wie es aussieht nur mit 720p auflösen. Das ist zu wenig für VR. Aktuell ist es also eher unwahrscheinlich, dass die Switch VR unterstützen wird, aber vielleicht der Nachfolger oder eine neue Version des Nintendo 3DS. Die Japaner sind ja für Überraschungen bekannt.

5. Kabellose HTC Vive und Oculus Rift

Schon vor einigen Wochen sorgte TPCAST für Wirbel. Auf der chinesischen Vive-Seite konnten nämlich Vorbestellungen für eine kabellose Funkverbindung zwischen HTC Vive und PC vorbestellt werden. Im Frühjahr 2017 soll dann die Funkbrücke erscheinen. Ebenfalls 2017 soll auch Rivvr auf den Markt kommen. Es macht nicht nur die HTC Vive sondern auch die Oculus Rift kabellos. Kosten soll das System zwischen 200 und 300 Dollar. Entwickelt wird es von Sixa. Da erste Tests von Rivvr und TPCAST bereits existieren, ist die kabellose VR-Brille in 2017 wohl sicher.

Mehr Prognosen für das Jahr 2017 gibt es am Freitag den 23.12.2016.

Bild: pixabay.com

(tk)